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Acacia vera Willd. Hayne.
(Die ächte Acacie.)
Syst. Lin. Class. XXIII. Ord. I. Polygam ia Monoeci a.
Syst. nat. Familia Leguminosarum Juss. Dec.
Dec. Mem sur les Légumineuses.
— Prodr. Regn. vcg. II. pag. g3. — Ess. sur les propr. med. n. 45.
X. et Eb. Handb. der med. pharm. Bot. III. p. i5i.
Char. Gen.
Flores polygami, parvi, in capitula vel spicas collecti.
Calyx quadri vel quinquefidus.
Corolla tetra vel pentapelala, petalis liberis vel in corollam monopetalam coalitis.Stamina numero varia, 10 — 200 libera vel submonadelpha.
Germen unicum Stylo simplici terminatum.
Legumen exsuccum, continuum vel articulatum, bivalve polyspermum.
Dec. Prodr. II. pag. 448.
Kunth. Mimos, p. 74.
Char. Spec.
Acacia vera.
A. spinis geminis, ramulis foliisque glabris, pinnisbijugis, foliolis octo-decemjugis oblongo linea-ribus glandula inter pinnas, capitulis subgeminispedunculatis axillaribus, legumine moniliformi
Mimosa nilotica .
Spina Acacia DioscoridisAcacia aegyptiaca
Die ächte Acacie wächst in Africa vom Se-negal bis Egypten.
Sie bildet einen Baum von mittlerer Gröfse mitzerstreuten Aesten. Die jüngern Zweige sind hinund her gebogen, glatt, rothbraun. Die Dornenstehen zu zwei an der Basis der Blätter (spinaestipulares); sie sind fast gerade, kurz, braunroth4 — 6 Linien lang.
Die Blätter sind doppelt gefiedert; die Fie-dern bestellen aus zwei Paaren, deren Blättchen ge-wöhnlich achtpaarig, linienförmig-länglich, abge-rundet, glatt und 3 — 4 Linien lang sind; der ge-meinschaftliche Blattstiel ist zwischen jedem Paarmit einer Drüse versehen.
Die kleinen gelben Blüthen bilden dichterunde Köpfchen, die zu zwei oder mehrern auf
Dec. 1. c. p. 46i.
Willd. Spec, plant IV. p. io85. (excl. syn.)
Hayne Getr. Darst. X. p. 34-
N. et Eb. Handb. der med. pli. Bot. III. p. 187.
Lin. Spec, plant, (ed. II.) II. p. i5oö. (excl. syn.
Ilasselq. ßauh. et Vesl.)
Lob. Ic. II. p. g5.
Hernand. Mex. Adnot, p. 877. c. ic.
6— 10 Linien langen Blüthenstielen stehen, welchein der Mitte mit einer kleinen 3 — 4llieiligen Hülleversehen sind.
Diese Blüthen sind theils zwittrig, theilsmännlich.
Der Kelch ist glockenförmig mit fünf kurzenstumpfen am Rand weichhaarigen Zähnen.
Die Blumenkrone ist mehr als noch einmalso lang als der Kelch; der fünfspallige Saum istinnen weichhaarig.
Die zahlreichen (freien, blafsgelben) S tau fa-ge fäfse ragen weit über die Blumenkrone hervor;die Staubbeutel sind rundlich, zweifächrig.
Der Fruchtknoten ist eiförmig glatt. DerGriffel ist ebenfalls glatt und ragt mit der schief-abgestutzten Narbe noch über die Staubgefäfse hinaus
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