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Icones plantarum medicinalium oder Sammlung officineller Pflanzen : mit lithographirten Abbildungen und Beschreibungen ; ... mit 120 Taf.
Entstehung
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I

Elaphriura tomentos um Jacq.

(Der Takamahak-Baum.)

Syst. Lin. CI ass. VIII. Ord. I. Octandria Monogynia.

Syst, n at. Familia Amyridearum Rob. Br. (Rutacearum Dec.)N. et Eb. Handb. der med. pharm. Bot. III. p. 119 .

Bartl. Ord. plant, p. 3 q3.

Char. Gen.

Flores hermaphroditi.

Calyx quadripartitus, deciduus.

Corollae petalis quatuor (parvis) formata.

Stamina octo, infra discum inserta.

Germen liberum biloculare, quadriovulatum ; Stylus brevis; Stigmata duo.

Drupa coriacea valvatim dehiscens; pyrena (semen) unica (rarius duae) pulpa temii

involuta.

Char.

E. foliis utrinque tomentosis pinnatis, petiolo alato,foliolis ovatis dentatis, racemis paucifloris folioduplobrevioribus ......

Amyris tomentosa . . . . .

Fagara octandra .......

ElaphriumJacquinianum . . .

Elaphrium tomentosum . . . *

Der westindische Takamahakbaum istauf Curassao und auch auf andern westindischen In-seln einheimisch. Wenn wir das so nahe verwandteElaph rium JacqUinianum K. hierher ziehen,so wächst der Baum auch in Venezuela.

Er wird ungefähr 20 Fufs hoch und hat einunansehnliches Acufsere. Die Rinde ist ganz miteinem stark riechenden Weichharz erfüllt; das Holzist sehr leicht und weifs.*) Die Rinde der Zweigeist grau und glatt.

Die Blätter sind einjährig, kommen mit denBlüthen hervor; sie sind gefiedert; der Blattstiel istgeflügelt aber ganzrandig; die Blättchen de-ren an einem grofsen Blatt neun vorhanden, sindeiförmig stumpf, stumpf-gezahnt, auf beiden Sei-ten kurz filzig und auf der untern etwas rostfarbig;die beiden untersten Blättchen sind kleiner als dieübrigen ; das ganze Blatt mifst etwas über drei Zoll.

*) Wird defshalb zu Sätteln benutzt und der Baum heilstSattelholz. (Jacq. 1. c.)

Jacq. Stirp. amer. I. p. io5.Kunth Syn. plant, aeq. IV. p. i38.

Spec.

Jacq. 1. c. p. io5.

Dec. Prodr. 1. p. 723.

Sprengel Syst, veget. II. p. 219.

Lin. Mantiss. 4 0i

Wi 11 d. Spec. pi. I. p. 668.

K ü nth. Syn pi. aeq. IV. p. 160. Nov. Gen. VII. fab. 6i3.(?)

Rieh. Bot. med. (Deutsche Uebers. ) p. g7 6.

Geiger Pharm. Bot. p. 842.

Pharm. Bor. ed Dulk. p. 835.

N. et Eb. 1. c. III. p. i3o.

Martius Pharmacogn. p. 437;

Die Blüthen stehen an dem vorliegendenExemplar auS dem Vahlschen Herbario auf einem3 Linien langen Blüthenstiel, sind dicht zusammen-gedrängt, noch unentwickelt und stark behaart.Nach Jacquin bilden sie einen einfachen andert-halb Zoll langen Trauben; sie sind sehr kleinmit gelblich-weifsen Blumfenblättchen.

Der Fruchtknoten ist in eine Scheibe(discus) eingesenkt und trägt zwei Narben ohneGriffel (nach Jacquin).

Die Früchte sind von der Gröfse einer Erbse,bei der Reife springen sie auf und lassen Tropfeneines flüssigen Harzes fallen. Der Saamen ist voneinein rotheu Mark dicht umgeben.

Von diesem Baum soll nach der fast allgemei-nen Annahme der Autoren das sogenannte Ta ea-rn ah ac, Resina Taca ma haca abstammen, wes-halb wir ihn hier aufnehmen zu müssen glauben,ob wir gleich diese Sache noch keineswegs als aus-