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Ausser diesen drei Formen giebt es in Japaneine sehr ausgezeichnete mit eiförmigen Blätternund gelben Früchten, die wir aber für eine beson-dere Art halten.
Von diesem asiatischen Panax und besondersvon der batavischen und chinesischen Pflanze kommtvorzugsweise die in China und Japan als einso hochgerühmtes Arzneimittel bekannte Wurzel,welche bei uns unter dem Namen Rad. Ginsen troder Ninsi in den Schriften über Materia-medicaaufgenommen ist, doch dürfen wir annehmen, dassalle bei uns vorkommende Rad. Ginseng vonder amerikanischen Art abstammen.
Wir finden die Coraeische Wurzel der ameri-kanischen ähnlich, doch scheint uns ihre Texturdichter, mehr hornarlig und der Geschmack et-was stärker.
Anna. Nach den hier angegebenen Benennungen,die wir der Güte unseres Freundes desHerrn von Siebold verdanken, ergiebtsich die vollkommene Identität der soge-nannten Rad. Ginseng und Radix Ninsi.Die von Kaempfer in den Amoen. exot.gegebene Abbildung, die die Autoren alseine Art der Gattung Si um angenommenhaben, scheint uns eine missrathene Abbil-
dung des Panax zu seyn, da in Japangar keine dem Bild ähnliche DoldenpflanzeVorkommen soll. (Vgl. die oben angeführteAbhandlung des Herrn von Siebold inden Verhandl. der Bataviaschen Genoot-schap p. 40 “ 47 .
Erklärung der Tafel.
A. Panax Sc hinseng coraiensis.
1. Die Wurzel.
2 . Die Blüthen.
d. e. f. getrocknete Wurzeln.
B. Panax Scliinseng japanica.
1. Die Wurzel.
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C. Panax Sch inseng var Pseudo-Ginseng.
2. 3 . Die Blüthe in natürlicher Grösse nach
Wallich Plant, as. rar.
4 . Die ßlüthentheile auseinander gelegt.
5 . Der Fruchtknoten, im Querdurchschnitt.
6 . Derselbe, der Länge nach gespalten.
7. 8. Die reife Frucht.
9 . Dieselbe im Querdurchschnitt.
10. ii. Die Saamen vergrössert.
12. Ein Saamen geöffnet.
1 3 . Der Embryo.
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