Panax Schi n - seng noK
\
Die asiatische Kraftwurzel oder Ginseng.
Char. Spec.
Panax Schin-seng, (Ginseng).
P. Radice fusiformi simplici vel rhizomate elongato instructa ; caule herbaceo erecto glabro vel pu-bescente; foliis quinatis longe petiolatis, foliolis ob 1 on go-lan c e ola t is longe acuminatis duplicato-serratis glabris vel pubescentibus; umbellae pedunculo petiolos subaequante simplici vel ramoso;calycis dentibus et petalis acutis; fructu di vel trispermo.
Panax quinquefolia
Ginseng s. NinzinPanax Pseudo-ginseng .
Benennungen:
Sines. Schin sen oder Schinseng.Franz. Jin-sen.
Port. Gin sen vulgo Ginseng.
Kanton dialect. Ni n. sen.
Japan. Nin schin oder Ninzin.
Von dieser asiatischen Art der Ginseng kön-nen wir folgende Formen als Spielarten unterschei-den :
1) Panax Schin-seng var Coraiensis.
Die Wurzel ist rübenförmig, mehr oder minderästig und stark, nach dem Alter der Pflanze. DieBlättchen (foliola) sind länglich-lanzettförmig, dop-pelt und tief gesägt, glatt. Die Wurzel diesercoräischen Pflanze wird besonders geschätzt.
2) Panax Schin-seng var. japónica.
Die Wurzel bildet an altern Exemplaren einenlangen kriechenden knotigen Mittelstock, an demdie rübenförmigen sehr fasrigen Seitenwurzeln sichfinden. Die Blättchen sind länglich-lanzettförmigoder auch aus dem verkehrt - eiförmigen länglich,mehr oder minder stark gezahnt.
de Siebold Pi. oecon. japan. Verb, der javan.
Genootsch. Vol. ta.
Jar taux Lett. cd. io. p. 172. c. 10.
Wallich Act. Soc. med. pbys. Calcutt. IV. p. 117.— — Plant, asiat. rar. p. 3o. tab. 137. Centralbl.
der Pharm. i83a. p. 3:53.
3) Panax Schin-seng var nepalensis.
(Panax Pseudoginseng Wall.)
Diese Form wurde von Wallich auf einem10,000 Fuss hohen Gcbirg in Nepal entdeckt.
Die Wurzel besteht aus büschelförmig beisam-men stehenden rübenförmigen Knollen.
Der Stengel ist oben graulich behaart und auchdie Blätter sind oben an der Mittelrippe miteinzelnen Borsten besetzt. Die Blättchen sind lan-zettförmig, lang zugespitzt. Die Kelchzähne undBlumenblätter sind spitz. Die Frucht ist zwei-oder dreifächerig, von der Grösse einer kleinenKirsche, schgrlachroth, mit weissem Fleisch undmit zwei oder drei eiförmigen zusammengedrück-ten Saamen; die Saamenschale ist graulich gelb,schärflich.
«