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Icones plantarum medicinalium oder Sammlung officineller Pflanzen : mit lithographirten Abbildungen und Beschreibungen ; ... mit 120 Taf.
Entstehung
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Der Fruchtboden ist flach und nackt. Diereifen Aclienien sind länglich, dunkelbraun, unterder Lupe der Länge nach gefurcht und behaart;die Samenkrone besteht aus weifsen , etwas rauhenHaaren, welche viermal länger sind als die Ache-nien.

Die Blatter dieser Pflanze waren früherunter dem Namen Herba Conyzae majoris inden Officinen aufgenommen. Gegenwärtig sind sieuns nur wegen der von Geiger beobachteten Ver-wechslung mit denen der Digitalis purpureawichtig. Bei einer genauem Betrachtung ist abereine solche Verwechslung leicht zu entdecken. DieseBlätter der Conyza sind kürzer gestielt, am Randkaum merklich gekerbt und auch im ge-trockneten Zustande auf der untern Seitekaum etwas netzaderig.

Die Blätter der Digitalis purpurea da-gegen sind stets länger gestielt, am Rand deutlichgezähnt und besonders im getrockneten Zustand un-ten durch die weifse Färbung und die stark her-vortretenden netzförmigen Gefäfse sehr ausgezeich-net. Aufserdem besitzen die Blätter der Conyza

einen etwas aromatischen, aber gerade nicht ange-nehmen Geruch und sehr bittern Geschmack, lnchemischer Hinsicht bemerken wir, dafs der kaltewäfsrige Aufguss von salzsaurem Eisenoxid , out-sell wach grün gefärbt und von G a 11 u s t i n et u rnicht getrübt wird, wodurch sich dieser Aufgufs vondem der ächten D.igitalis purpurea hinlänglichunterscheidet.

Abbildungen.

Fl. dan.

tab. G 22 .

Erklärung der Tafeln.

A. i.

Ein blühender Zweig.

2 .

Eine Blüthe.

3. 4.

Die äufseren

5. G. 7 .

Die inneren Kelchschuppen.

8 .

Ein weibliches

9>

Ein Zwitterblütchen.

10 .

Ein Achenium (alle Figuren von 3.

gröfsert.)

B. Die

Blätter von Conyza und die von

talis purpurea zum Vergleich.