Conyza squarrosa Lin.
Die sparrige Dürrwurz.
(Mit zwei Tafeln.)
Syst. Lin. Class. XIX. Ord. II. Syngenesis Polygamia superflua.
Syst, n à t. Familia Synantherearum Trib. Inulearum Cass. Diet, des SC. nat. Vol, 87*
Sprengel Uebers. des GeAväclisr. p. 527 . (Compositae Radiatae).
Bartl. Ord. pl. p. i3g. Synanthereae lnuleae). Kunth. Handb. p. /p5. Schultz Nat. Syst. p. 35p,Dec. Ess. sur les propr. med. n. 70. Dierb. Arzneikr. p. 19t.
Nees et Eb, Handb. der med. pharm. Bot. p. 707.
G h a r. G e n »
Calathia capitata; flosculi omnes tubulosi, radii foeminei graciliores, trifidi, disci hermaphroditiquinquefkli.
AnthodiUm (periclinium) subovatum, e squamis imbricatis squarrosis formatum.
Clinanthium (receptaculum) nudum.
A chemia oblonga pappo piloso coronata.
Lin. Gen. pl. ed. Sehr. n.*T286»
Char. Spec.
Conyza squarrosa Lin.
C. Caule herbaceo corymboso; foliis oyato - oblongis, inferioribus in petiolum attenuatis crenulatis superio-ribus sesilibus, omnibus obtusis pubescentibus; pericliniis squarrosis.
C. squarrosa . . . . . . . . Lin. Hort. Cliff. 4o5.
Willd. Spec, plant. 111. p. 1918 .
Roth. Fl. Germ. II. p. 3oq.
Bluff et Fing. Comp. Fl. Germ. II. p. 356.
Rieh. Fl. excurs. I. p. 235.
Decand. Fl. franc, n. 3126.
' Geiger Pharm. Bot. p. 1273 . i5i3.
Mart. Pharmacogn. p. 274 .
Nees et Eb. 1. c. p. 602 .
Aschoff Anweis, zur Prüf, der Arzn. p. Í 04 .
Benennungen.
Holl. Rappig tonderkruid.
Da en. Troldui't.
Sch w. Lappfrögräs.
Engl, the great flea bane.
‘Franz. La Conise vulgaire.
I tal. Conizza.
Span. Coniza desparamada.
Port. Coniza major.
Die s parrige Dürrwurz wachst auf trocknen,besonders bergigen oder waldigen Triften geradenicht selten in Deutschland.
Die Wurzel ist perennirend, ästig, mit star-kem holzigem Wurzelstock.
Der Stengel ist aufrecht, nach oben mit zahl-reichen langen Aesten besetzt, die eine grofse un-regelmäfsige Doldentraube bilden; er ist fast stiel-rund, wollig-filzig.
Die Wurzel- und unteren Sien gelblätterverschmälern sich in einen breit gerandeten Blatt-stiel, sie sind länglich, stumpf, am Rand schwachgekerbt; die oberen und die Blätter an den Aestensind sitzend und fast ganzrandig, alle sind weich-haarig oder zottig, etwas runzlich und besondersauf der untern Seite, wo die Gefäfsbündel etwasliervortrelen.
Die Blüthen (Calathia) sitzen in zahlreicherMenge auf sehr kurzen Stielchen an den Spitzendes Stengels und der Aeste. Der gemeinschaftlicheKelch ist walzenförmig; die äufseren Kelch-schuppen sind kürzer, grün, mit abstehendenSpitzen, die inneren Schuppen sind länger, schmä-ler, zuerst röthlich, dann weifs, alle sind weieh-liaarig. Die Blüthchen sind goldgelb, die weibli-chen im Umfang, welche hier keinen Strahlbild en, sind an der Spitze zwei- oder dreizäh-nig, die übrigen zwittrigen Blüthchen sind fünf-spaltig.
\
/