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Icones plantarum medicinalium oder Sammlung officineller Pflanzen : mit lithographirten Abbildungen und Beschreibungen ; ... mit 120 Taf.
Entstehung
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Melissa

hirsuta Hort. Par

D i e

haarige

Melisse.

Syst. Lin. Class. XIV. Ord. I. Di dyn am i a Gymnos jicrmia.Syst. nat. Familia Labiatarum Juss,

Sprengel Uebers. der Gcwächsr. p. 44°*

Decand. Ess. sur les propr. med. n. 94.

Nees et Eb. Handb. der pharm, bot. p. 024.

Char. Gen.

Calyx bilabiatus, fauee nuda, pervia, labio superiori plano tridentato, inferiori bifido.4' Corolla bilabiata; tubus cylindricus, elongatus; labium superius galeatum, cmarginatum ;inferius trilobum, lobo medio majori obeordato.

Stamina quatuor, didynama.

Germina quatuor, gynobasica. Stylus intermedius ut in omnibus Labialis.

Lin. Gen. plant, ed Sehr, ni q 83.

Mir b el Ann. du Muss. XV. tab. XX. N. et El),1. c. p. 578.

Char. Spec.

Melissa hirsuta; Tota villoso-hirta, foliis cordatisvel subcordatis crenato- dentatis utrinque pilosis.

Melissa hirsuta . . . . . . llort. Par. (ed tert.) p. 104.

M. cordi folia .Pers. Syn. plant. II. p. 32. (?)

' Nees et Eb. 1 . c. p. 5 yg.

Diese Melisse ist wie die ächte Melisse imsüdlichen Europa einheimisch, von der sie vielleichtdurch Bastarderzeugung entstanden seyn mag.

Aus der perennirenden Wurzel kommen zahl-reiche aufrechte zwey bis drey Fufs hohe Stengel,mit langen, aufrecht - abstehenden Aesten hervor.Diese Stengel und Aeste sind stumpf-viereckig, ge-furcht, mit rauhen weifsen Haaren bekleidet undbesonders nach oben mit bräunlichen Flecken be-zeichnet.

Die Blätter sind an dem untern Th eil desStengels, und überhaupt an [der nochnicht blühenden Pflanze, bedeutend grö-fser als während der Blüthe; die unteren Blättersind länger gestielt, herzförmig, stumpf, stumpf-gekerbt und wie alle grüne Theile auf beiden Sei-ten stark behaart, die obern Blätter sind eiförmig

kürzer - gestielt, in der Nähe der Bliithen werdensie viel kleiner, fast sitzend und nur wenig-ge-zahnt.

Die Blüthen kommen an den Spitzen allerAeste in allen Blattwinkeln hervor, bilden sitzendevielblüthige einseitige Quirle.

Die Blüthenstielchen sind drei bis vierLinien lang. Der Kelch ist zAveilippig; die Ober-lippe ist flach mit zwei starken seitlichen undeiner Mittelrippe versehen, abgestutzt und mit dreisehr kleinen borstenförmigen Zähnen besetzt, dieUnterlippe ist in zwei eiförmige borstenförmig-zu-gespitzte Zähne gespalten. Diese Kelche sind wiedie Blätter behaart.

Die Blumenkrone ragt mit dem etwas ge-falteten und runzlichen Schlund aus dem erweiter-ten Kelchrohr hervor; die Oberlippe ist kürzer als

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