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Sideritis hirsuta Lin.
(Das rauclihaarige Berufkraut.)
Syst. Lin. Class. XIV. Ord. 1. Didynamia Gymnospermia.
Syst. nat. Familia Labia tarum Juss.
Sprengel Ucbers. des Gewächsr. p. 44o.
Deçà n d. Ess. sur les propr. med. n. 94 .
Nees et Eb. Handb. der med. pharm. Bot. p. 524»
Chai*. Gen.
Calyx infundibuliformis, quinquedenlatus, dentibus setaceo- spinosis.
Corolla bilabiata ; Labium superius erectum, planiusculum, émarginatum ; inferius tri—lobum, lobo intermedio majore crenulato.
Stamina quatuor, didynama, tubo inclusa.
Germina quatuor, gyuobasica; Stylus intermedius; Stigma inaequaliter bilobum, lobo mi-nori majorem ampleclente.
Fructus coenobionarius ut in omnibus Laliatis.
Lin. Gen. plant, ed. Sehr. n. g6p.
Mirb. in Ann. du Mus. XV. tab. 17 . fig. 7 — 12 .Nees et Eb. 1. c. p, 55q.
Char.
Sideritis hirsuta Lin.
S. foliis oblongis dentatis pilosis, floribus verti-ciilatis, bracteis ovato-cordatis dentatis se-toso-spinosis, caulibus adseendentibus hirsutis.Sid. hirsuta. . . . . , . .
Sideritis scordioides hirsuta.
Sideritis monspeliaca.
B
e n e n n u n g e
n.
Holi.
Yzei’kruid, Glidkruit.
The jron-wort.
Franz. La crapaudine-faux Scordium.
Engl
Die rauch haarige Sideritis ist im süd-lichen Europa einheimisch, wo sie auf sonni-gen Hügeln vorkommt.
Die YVnrzel ist perennirend, fasrig und bringtmehrere niederliegende und aufsteigende am Grundvorholzende Stengel; diese Stengel sind stumpf vier-eckig und mit langen weissen ehvas kraussen Haa-ren bekleidet ; zwischen den Blüthenquirllen istdiese Behaarung noch stärker.
Die Blätter sind gegenständig, an dem un-tern Thcil des Stengels in einem kurzen Blattstielverdünnt, nach oben sitzend oval oder länglich,stumpf, am Rand mit wenigen Zähnen besetzt undund auf beiden Seiten behaart; die gröfsern sindanderthalb Zoll lang und sechs bis neun Liuien breit.
Die blafsgelben Blut h en stehen in ent-fernten sechs und mehrblütliigen sitzenden Quirlen;die untern Quirle sind von BJättern unterstützt, dieobern herzförmigen sitzenden Deckblättchen, welche
e Ci
247 .
Lin Syst. Veget, p. 443. — Spec, plant. II. p. 8o3»Willd. Spec, plant. III. p. 70 .
Fers. Syn. plant. II. p. 118 .
Di erb. Handb. der ined. pharm. Bot. pDecand. Fl. franc, n. 2533.
Bluff et Fing. Comp. Fl. Germ. 11. p. 8 .
Di erb. Handb. der med. pharm» .Bot. p» 24/Geig. Pharm. Bot. p. 1221 .
N. et Eb. 1. c. p. 509 et 56o.
Lob. Advers. p. 220 .
mit lanzettförmigen Zähnen am Rand besetzt sind*die in lange stehende Borsten endigen ; diese Deck-blättchen haben fast die Länge der ßlüthen.
Die Kelche sind trichterförmig mit fünf lan-gen zugespitzten borstigen Zähnen, die fast so langsind, als die Blumenkrone.
Die zweilippige Blumenkrone hat eine aufrechteetwas runzliche stumpfe ausgerandete Oberlippe vonblässerer Farbe; die Unterlippe ist in drei Lappengespalten, von denen die beiden seitlichen kürzerund schmäler sind als der mittlere, dieser ist abge-rundet und an der Spitze schwach ausgerandet, da-her verkehrt-herzförmig.
Die vier Staubgefäfse sind auf sehr kurzenTrägern im Blumenrohr eingeschlossen; die Staub-beutel haben, abstehende violett - gerandete Fä-cher mit weifsem Pollen erfüllt.
Die Fruchtknoten stehen auf einem schüs-selförmigen Stempelhalter (Gynobasis) mit vier stum-pfen Ausrandnngen.
Der Griffel reicht bis an die Staubgefäfse undist in zwei längliche Narben gespalten, von dem die
eingerollt
ist, die kürzere
längere am Rand starkist an der Basis etwas breiter, doch ist kein deut-liches Umfassen zu bemerken. Die kleinen Früchtösind dreieckig, glatt, bei der Reife braun»
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