Mentha Langii Geiger.
(Die Lang’sc he Münze.)
Syst. Lin. Class. XIV. Ord. I. Didynämia Gymnöspermia.Syst. nat. Familia Labiatarum Juss.
Sprengel Uebers. des Gewachsr. p. 44°>
Decand. Ess. sur les propr. med. n. g4*
Ne es et Eb. Handb. der med. pharm. Bot. p. 524*
Char. G e ti*
Calyx quinque - dentatus, dentibus subaequalibus.
Corolla quadrifida, lacinia superiori parum latiori, emarginatá.
Stamina quatuor erecta, distantia, inclusa vel exserta.
Germina quatuor, gynobasi insidentia; Stylus intermedius exsertus*
Eremi (nuculae) quatuor, monospermi.
Lin. Gen. plant, ed. Sehr. n. 967.
Mirb. Ann. du Mus. XV. tab. XVI* fig* i4 ~
Char.
Mentha Langii Geiger.
M. caule erecto villoso, foliis petiolatis ovato-lan-ceolatis acute serratis, utrinque pubescentibussubtus canescentibus ; floribus spicatis spicisdensis subcapitatis; calycibus hirsutis; stami-nibus inclusis; (verticillis sessilibus).
M. Langii . . . . . . .
M. piperita var. ......
M. piperita v. b. spicis fere capitatis. . .
Diese neue interessante Münze ist nachHerrn Dr. Al. Braun, der uns sehr schöne Exem-plare davon mitzutheilen die Güte hatte, in Tyrolbei Kufstein und nach Geiger bei Gundels-heim und Mülheim im Grofsherzogthum Badeneinheimisch.
Die Pflanze ist von der ächten PfeiFermünze sösehr verschieden, dafs wir sie ungern als eine Spiel-art mit stärker behaarten Blättern und kürzerer Blü-thenähre, oder auch als einen Bastard von M. syl-
S p e C.
Geiger Pharm. Bot. p. 1232. ^
Di erb. Ueber die officin. Arten V. Mentha (Brand*Arch. XXXII. p. 253.)
Alex. Braun in litt.
Hull. Dierb. 1. c. p. 199.
vestris mit M. piperita. betrachtet wissen möch-ten. Sie erscheint uns vielmehr als eine Mittel-form zwischen M. Halle ri Gm. und M. n e m o—rosa W. Wegen ihres auffallend - starken Pfeffer-münz-Geschmacks, verdient sie hier um so mehraufgenommen zu werden, da die ächte Pfeffermünzeunsers Wissens bis jetzt noch nicht in Deutschlandwild gefunden Avurde.
Aus der perennirenden Wurzel kommen Wur-zelsprossen hervor.