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Icones plantarum medicinalium oder Sammlung officineller Pflanzen : mit lithographirten Abbildungen und Beschreibungen ; ... mit 120 Taf.
Entstehung
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Mirabilis longiflora Lin.

Die laiigblüthige Wunderblume.

Syst. Lin. Class. V. Ord. 1. Pentandria Monogynia.

S V s t. n a t. F a m i 1 i a IN y c t a g i u e a r u nt J u s s.

Spreng.el. Uehers. des Gevväcbsr. p. 377.

Parti. Orel, plant. p. 109. Kuntli Handb. der med. pharm. Bol. p. 383.Dec and. Ess. sur les propr. med. n. 57. Dierb. Arzucikr. p. 237.

Char. Gen.

Flores hermaphroditi, regulares.

Calyx (s. involucrum) quinquefidus, persistens.

Corolla infundibuli-vel hypocrateriformis, limbo quinquelobo plicato, tubo basi ventricoso.Stamina quinque, toro elevato annuliformi inserta. Antherae biloculares, dorso afllxae.Germen simplex uniloculgre. Stylus simplex. Stigma capitatum,

Nucula (s. achaenium) monosperma. Embryo curvatus, periphaericus, albumen farinaceumcandidum cingens; radicula descendens.

(Radices perennes carnosae; folia opposita; flores speciosi).

Lin. Gen. plant, ed. Sehr. n. 283.

ed. Sprengel n. 599.

Lam. 111. tab. io5.

Char Spec.

Mirabilis longiflora Lin.

AI. decumbens; floribus terminalibus fasciculatis sessilibus, tubo corollae longissimo; foliis subsessilibuscordatis cum caule glanduloso-pubescentibus.

M. longiflora . . . . . . . Lin. Act. Holm. 1755. p. i76. c. ic.

Wild. Spec, plant. I. p. 999.

. R o em. et Sch. Syst. Veget. IV. p. 2.

. Kunth Syn. plant, aeq. 11. p. i4.

Geiger Pharm. Bot. p. 498.

Ne es V. Es. in Buchn. Repert. Vol. 42. p. 9i.

Die langblüthige Mirabilis ist in Mexikoeinheimisch.

Die Wurzel ist perennirend, rübenförmig, ein-fach oder zweischenklig, erreicht eine bedeutendeStärke ; sie ist aufsen dunkelbraun, innen weifs undzeichnet sich durch den ungewöhnlich-starken Ge-halt an kleinen Krystallen aus.

Die Stengel sind niederliegend, mit langendichotomischen abstehenden Aesten versehen, stiel-rund, an den Gelenken verdickt und ganz mit drü-sigen klebrigen Haaren bekleidet.

DieBlätter sind gegenständig, horizontal-abste-hend auf kurzen halbrunden Blattstielen; sie sindherzförmig, zugespitzt, ganzrandig, unten blafs-grün,auf beiden Seiten , doch besonders unten und amRande mit Drüsenhaaren besetzt. In der Nähe derBlüthen sind sie sitzend.

Die Blüthen stehen büschelförmig zusammen-gehäuft (zu 58) auf sehr verkürzten Blüthenstiel-chen fast sitzend an den Spitzen der Zweige,

Der Kelch ist bis über die Mitte in fünfregel-mäfsige lanzettförmige schmale spitze Abschnitte ge-theilt und wie alle Theile sehr klebrig-behaart.