Salix alba Lin.
(Die weifse Weide.)
Syst. Lin. Clnss. XXII. Ord. II. Dioecia Diandria.
Syst. nat. Familia S a 1 i c i n e a r u ni Rich. (Amentaceae Juss. )Rieh. Rot. med. (Deutsche Uebers.) p. 223.
Bartl. Ord. nat. plant, p. 118.
N. et Eb. Handb. der med. ph. Bot. p. 324.
Char. Gen.
Flores amentacei, dioici.
Amenta mascula e squamis simplicibus unifions composita i Stamina duo, rarius unicum,tria vel quinque, basi glandulis aucta.
Amenta foeminea similia; Germen stipitatum, ad basin stipitis glandula instructum; Stylusbrevis; Stigmata duo, biloba. Capsula unilocularis, bivalvis, polysperma. Semina comosa.
Lin. Gen. plant, ed Sehr. n. i 4 q 3.
Hoffm. Hist. Salic. I. p. 17.
Kunth. Syn. pi. aeq. I. p. 3G4.
N. et Eb. 1. c. p. 32(i.
Salix alba Lin.
S. Foliis lanceolatis acuminatis serratis, utrinque pu-bescentibus, serraturis infimis glandulosis ♦
S. Foliis lanceolatis acuminatis serratis utrinque pu-bescentibus serraturis infimis glandulosis; Stig-matibus bipartitis (ramulis cinerascentibus) .
S. alba; Diandra, amentis pedunculatis, pedunculofoliato; capsulis ovato acutatis (obtusis) glabrisdemum subpedicellatis, pedicello nectarium bre-vissimum vix aequante; Stylo brevi, Stigmatibuscrassiusculis emarginatis,; Foliis lanceolatis acumi-natis serrulatis utrinque sericeis, stipulis lanceo-latis (caducis). .......
Benennungen.
Holl. Witte wilg.
Dän. Hvid piil.
Schwed. Hvid pihl.
Engl. The white willow.
Franz. Le saule vulgaire blanc.Russ. Wetla.
Japan. Jeno Ici.
Die weifse Weide ist als eine der gemein-sten Arten durch ganz Deutschland verbreitet.
Sie bildet ansehnliche Bäume. Die jungen blü-henden Zweige sind dunkelbraun glatt oder schwachbehaart (an einer männlichen Pflanze); an dendickem Aesten ist die Rinde mehr aschgrau undganz glatt; der Bast ist blafs gelblich; das Holz istganz weifs und sehr leicht. Die Aestchen brechenuicht leicht ab.
Die Blüthenkätzchen kommen mit denBlättern hervor, (amenta coetánea).
Spec.
Lin. Mat. med. ed. Sehr. p. 2ti.— Fl. Suec. go3.
Willd. Spec, plant. IV. p. 710.— Baumz. p. 45 q.
Koch Comm. de Sal. europ. p. 16. (S. alba et S.
vitellina. )
Bluffet Fing. Comp. Fl. Germ. II. 5()2.
D e c. Fl. franc, n. 2071.
Wahl Fl. Suec. p. (j34 §
Sm. Fl. britt. p. 4071.
Rich. Bot. med. p. 224»
Geig. Pharm. Bot. p. 1707.
N. et Eb. 1. c. p. 328.
Goebels Waarenk. I. p. 220.
Die männlichen sitzen seitlich auf kurzenmit 3 — 4 Blättchen besetzten Stielen; sie sind über-hängend, walzenförmig, ein Zoll lang; die Axe unddie Basis der Schuppen ist mit krausen weifsenHaaren besetzt; die beiden Staubfäden sind an der 'Basis etwas verwachsen, auf der einen Seite miteiner stumpfen gelben Drüse versehen, bei der vol-len Blülhe länger als die blafs gelbe längliche ge-wimperte Schuppe.
Die weiblichen Kätzchen sind etwas län-ger gestielt, ungefähr anderthalb Zoll lang; dieFruchtknoten sind sitzend, auf der innern Seite miteiner abgestutzten gelben Nectarschuppe versehen,länglich, glatt, mit zwei fast sitzenden ausgeran-deten blafsgelben Narben gekrönt; die Schuppensind blafs grünlich gelb, weichhaarig, von der Längeder Fruchtknoten.
Die Früchte sitzen mit einem sehr kurzenStielchen an der weichhaarigen Axe ; sie sind ganzglatt, am Grunde etwas bauchig, bei der Reifegelblich, in zwei Klappen aufspringend. Die Saa-