»Hl
Kffothar von Kübel,
üi'.dtof bon £rnlui
in part. inii I ,
Capitular-Vfctr <lcs Erzbiithuma Frsiburg,
wurde am 22. Aj)ril 1823 zu Sinsheim bei Stadt Baden ^cbtiren.Seine Bitern, wohlhabende Bauersleute, schickten ihn zumStudiren auf das Lyceum in Rastatt, nach dessen erfolg-reicher Absolvirung er die theologischen Facultäten der Uni-versitäten Freiburg und München frequentirte, sieh darauf indas beimathliche Priesterseminar zu St. Peter bei Freiburgaufnehmen Hess und am 19. August 1847 zum Priester ge-weiht wurde.
Nachdem er nun einige Jahre als Vicar in Bonndoif,Donaueschingen und an St. Martin in Freiburg seelsorge-risch thätig gewesen, wurde er als Repetitor im theologischenConvict zu Freiburg angestellt und gleichzeitig als IIüll's-arbeiter am erzbischöflichen Ordinariat beschäftigt, 1851zum Ordinariats-Assessor ernannt und am 8. October 1857als Direetor an die Spitze des erzbischöflichen Convictsgestellt Auch in dieser Stellung blieb er indess fortwährendfür das erzbischöfliche Ordinariat und Oflieialat beschäftigt,was 1865 seine Ernennung zum wirkliehen Geistlichen Rathezur Folge hatte.
So hatte Lothar Kübel an den unaufhörlichen Kämpfenum die Kirchen- und Schulinteressen, in welche sich die