an. Kr versah dasselbe In der wirkungsvollsten Welse biszum Jahn; 1859 und fungirte während dieser Zeit zugleichals Religionslehrer am Gymnasium,
Im genannten Jahre verliess er zum Schmerze Aller,für welche und mit denen er bisher gewirkt, abermals dieheimische Diöcese, und libernahin die Pfarrei St.Zeno beiReichenhall Im Eribisthume München. Neben den eigent-lichen Pfarrgeschäften widmete er sich hier besonders demKloster und Pensionate der englischen Fräulein, das seineMlüthe ihm zu grossem Theil verdankt.
So schien er für die Diöcese des heil. Willibald zumzweiten Male und jetzt auf immer verloren, als GpttesFflrsehung ihn sieben Jahre spater als Nachfolger des heil,Glaubensboten dahin zurückberief. Am 13. November 1866ernannte König Ludwig II. den jungen SprOIS des edelsten
Geschlechts der Diöcese zum Bischöfe von Eichstätt, am22. Februar 1867 folgte die päpstliche Präconisation, undam ig. März desselben fahres wurde der Auserkorene vomapostolischen Nuntius am Münchener Hofe, ErzbischofMeglia, unter Assistenz der Bischöfe von Regensburg undAugsburg in seiner künftigen Kathedrale feierlich consecrirtund inthronisirt.
Im Jahre 186070 besuchte' der junge Bischof die Gräberder Apostelfürsten und nahm zugleich am VaticanischenConcile Theil; im Frühjahr 1871 folgte ein grosser Theildes deutschen Kpiskopates seiner Einladung zur Jubelfeierder heil, Walburgis in Eichstätt; im Herbst des Jahres 1873sah er den bayerischen Episkopat wieder in seiner Residenzzu gemeinsamer Berathung vereinigt.