ranz Leopold Frhr. v. Leonrod,
i.ü.'illiof ÜOIl «MdlStÜlt,
den Lebensjahren nach der jüngste deutsche Bischof,wurde am 26. August 1827 als Sohn des späterenAppellationsgerichts-Präsidenten Freiherrn Carl von Leon-rod KU Ansbach geboren Im Jahre 18,59 trat er in daskurz zuvor neu errichtete bischöfliche Knabenseminar zuEichstätt, absolvirte von dort aus die Gymnasialstudien, undbegab sieh dann im Herbste des Jahres 1846 nach Romzum Studium der Philosophie und Theologie in das Colle-gium Germanicum.
Der Ausbruch der Revolution nöthigte ihn indess schonnach anderthalb Jahren zur Rückkehr in die Heimath, woraufer seine Studien am bischöflichen Lyceum zu Eichstätt fort-setzte und hier am 14. Juni 1851 zum Priester geweiht wurde.Drei Jahre wirkte er nun als Cooperator, zuerst in derPfarrei Kutenhofen in der Oberpfalz, seil Ende d. }. 185;an der Kathedrale. Dann verlies* er zeitweilig die Diöcese,um seinem Vetter Dr. v. Rinecker, dem frühem Dompredigerin München, in der schweren Pastoration der Pfarre Reichen-hall hülfreich beizustehen. Doch schon nach zwei fahren(1856) rief Bischof Oettl ihn nach Eichstätt zurück undvertraute ihm dort das wichtige Amt des Dompredigeis: