Canonicui Theologtu im Domcapltel tibertragen, als welcherer an jedem (weiten Sonntag und an den Wochentagender Fastenzeit von der Domkanzel aus zu predigen hatte.
l'eherdies war er seit l S5.1 aueh als Geistlicher Rath am
bischöflichen < reneral-Vicarial beschäftigt,
Im Jahre (862 verliess er endlich das Seminar, um an
Stelle des am _>_>. Mai 1861 verstorbenen Weihbischofesund Domdechanten Godehard Braun, der auch als Semi-nar-Professor und Regens sein Lehrer, Erzieher und Vor-gänger gewesen war, dem ehrwürdigen Bisehol Arnoldi als
Weihbischof an die Seite eu treten. Am 7. April 1862 vonPins ix. als Bischof von Paneas [Cäsarea Philipp!) i. p. i.
präeonisirt, empfing er am 3, August im Dome zu Trier
von seinem Ordinarius, unter Assistenz des Bischofes JohannGeorg Müller von Minister und des Weihbischofes |ohannBaudri von Köln, die bischöfliche Weihe.
Bald darauf - am 7. Januar iKO| — starb BischofArnoldi, und wohl die meisten 1 >iocesanen sahen in ihremWeihbischofe Dr. Eberhard den berufensten Nachfolger desVerewigten: allein der vereinte Name wurde von derCan«
didaten-I.iste als persona regi minus grata gestrichen, underst als der Stuhl des heiligen F.ucharius durch BischolPelldram's frühzeitigen Tod nach wenig mehr als zwei Jahrenabermals verwaist war, wurde Eberhard am i(>. Juli 1867vom Domcapitel gewählt, vom Konig approbirt, vom heiligenVater am 20, September präeonisirt und am [3. Novemberfeierlichst inthronisirt — in der langen Reihe der Trier'schenBischöfe zum ersten Mal ein Sohn der Stadt Trier.
Bischof Eberhard ist Ritter des Rothen Adlerordens II.Classe, Im fahre 1869/70 nahm er am Vatikanischen Con«eile Theil. In den Jahren 1852 und 1855 entsandte seineVaterstadt ihn wiederholt in daspreussische Abgeordnetenhaus,