atthias Eberhard,
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wurde am i. November 1815 von achtbarenbürgerlich! n Eltern Ih Trier geboren, Nach«dem er die gelehrten Schulen solner Vaterstadt Gymnasium(Herbfl {834) und philosophisch-theologischeLehranstalt —mit Auszeichnung absolvirt, wurde er am 23. Februar iN,$<)zum Priester geweiht und gleich darauf als Caplan nachSt, Castor in Cobleni geschickt
I Her wirkte er drei fahre lang, bis ihn im September [842dei neugewählte Bischof Wilhelm Arnoldi als seinen Maus-caplan und Geheirasecretfif in die bischöfliche Curie nach
Trier berief. Doch blieb er nur ganz kurze Zeit in der
nächsten Umgebung seines Oberhirten, um schon im Spät-herbste des genannten Jahres die Professur der Dogmatik
im l'riesterseminar zu übernehmen. Dieses Amt versah ersieben Jahre lang: ein Zeitraum, welcher hauptsächlich denStudien gewidmet war und als Früchte derselben — ausser
den regelmässigen Vorlesungen im Seminar — auch mehr-fache Beiträge für wissenschaftliche Zeitschriften und ins-besondere die Schrift „De tituli Sfdta Apoaioticae adinBigniendam sedem Romanam usu antiquo et visingulari"zur Folge hatte. Auf Grund dieser Arbeit wurde er 1845von der theologischen Facullät in Freiburg zum Doctorpromovirt.
Im Herbst des Jahres 1849 zum Regens ernannt, standEberhard nun beinah dreizehn Jahre an der Spitze desganzen Seminars. 1850 wurde ihm zugleich die Stelle des