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Album der jetzt regierenden Erzbischöfe und Bischöfe des deutschen Reiches : in photographischen Brustbildern nebst kurzen Lebensskizzen
Entstehung
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Da gab es für Einen Mann der Arbeit wahrlich allzuviel,mi< 1 Stadtpfarrer Dinkel wäre der Aufgabe wenigsten« phy-sisch unterlegen, hätte Ihm nicht nach zehnjähriger möhevolleiAmtsführung eineWohlthäterin grossmflthig die Mittel zur I l.il-tung eines Hülfspriesters geboten. In welchem Grade n derschwierigen Aufgabe ^ <'' s l K gewachsen war, dafür zeugenam betten abgesehen von mehreren vortrefflichen unddurch den Druck weithin bekannt gewordenen Gelegenheits-reden seine später in sechs Händen veröffentlichtenPredigten und Homilien über die sonn- und festtäglichen

Peiikopen des Kirchenjahres, sowie die Voll 1 > 11 . II 111 Vollz

prächtig illustrirtenBetrachtungen auf alle Sonntage und

Feste des Herrn". Die geistliche Behörde hatte ihn schon

Im 7. Jahre seiner Amtsführung durch die Ernennung zumer/.lischöflichen ( leistlichen Käthe ausgezeichnet.

So war es nicht /.u verwundern, dass König Max II.den seeleneifrigen, beredten und geistvollen Stadt planer vonErlangen im Jahre 1858 dazu ausersah, den durch Richarz'Abscheiden und Deinlein's Kuckkehr nach Bamberg in kurzerFrist zweimal verwaisten Stuhl des heiligen Ulrich zu Augs-burg einzunehmen. Ernannt am 16. Juli und präcoiiitirtam .27. September, wurde er am 21. November durch Erz-bischof Scherr von München-Freysing im Dom zu Augsburgfeierlich consec rirt und inthronisirt.

Im Jahre 1861 wurde Bischof Dinkel aus der Zahl der baye-rischen Bischöfe zum Keichsrathe der Krone Bayern ernanntund hat als solcher seitdem einflussreich für die Rechte derKirche mitgewirkt. Kr ist Kitter des Verdienstordens derbaver. Krone, Comthur des baver. Verdienstordens vomhl. Michael und Commandern des sicilian. Ordens Franz' I.mit dem Stern. 1 86y ,70 nahm er Theil am Vaticanischen Concil.