Rath zugleich amenbischöflichen Ordinariate gearbeitet,aller am !)• Februar 1H41 in's Domcapitel gewählt wurde undin dieser Eigenschaft die Leitung der Dompfarrei und damitdie Inspection der Stadtschulen Übernahm, während ergleichseitig als Secretär des Ordinariats, Examinator syno-dalis, ((fficial des erzbischöflichen Consistoriums und endlichals Oeneralvicar an der Verwaltung der Erzdiöcese In her-vorragender Welse betheiligt blieb.
So hatte er dem greisen Erzbischof von Urban schonJahn- lang treu zur Seile gestanden, als er demselben ImJahre 1853 auch als Weihbischof zu Hülfe gegeben, am27. Juni von l'ius IX. zum Bischöfe von Adraimtum i. p.präconishi und am 20. November im Dome zu Speyer vondem damaligen Erzbis« bof von München, dem nachherigenCardinal-Bischof Carl August Grafen von Reisach , consecrirtwurde. Drittehalb Jahre später (17. Januar 1856) als Nachfol-ger des Bei, EUcharz /um Bischöfe von Augsburg ernanntund nach erfolgter Präconisation vom 19, |uni am 3, Sep-tember als solcher in Augsburg it.thronisirt — wurde er schonzwei Jahre darauf, nach Urban's Tode, als Krzbischof inseine Heimathsdiöcese Bamberg zurückgerufen. Vom Königernannt am 15. Juni, vom Papste bestätigt am 27. September,mit dem Pallium bekleidet am .}<>. < leloher, wurde er .im10. November 1858 feierlieh inthronisirt. Im Winter undFrühjahr 1860/70 nahm er am Vaticanischen Concile theil.
Als Erzbischof von Bamberg ist Deinlein auch Mitglieddes bayerischen Reichsratha, Seine Könige schmückten ihnmit dem Verdienstorden des heil. Michael und dann mit demVerdienstorden der bayerischen Krone, womit der persön-liche Adel verbunden Ist. Ausserdem ist er (irosskreuz dessächsisch-ernestinischcn 1 lausordens.