ichael von Deinlein,
fnbi«rbof bon Jliimbtrg,
wurde am 26. October 1800 zu Hetales,einem Fillaldorte der Pfarrei Neunkfrchen.-im Brand, in Oberfranken geboren. Von seinen Bitern, acht-baren Landleuten, anfangs zu einem bürgerlichen Gewerbebestimmt, wurde der talentvolle Knabe auf Zureden desLehrers und der jüngeren Geistlichen seines rleimathdorfesnach einigem Vorunterrichte im Lateinischen Im beinah vol-lendeten i-'. Lebensjahre auf die Studienanstalt in Bamberggeschickt, wo er Lateinschule, Gymnasium und Lyceutnnach der Reihe mit Auszeichnung absolvirte. Als er dannin das Ernesdnische Clerical-Seminar aufgenommen war undhier drei fahre lang dem Studium der Theologie sich ge-widmet hatte, empfing er am 18. November 1824 diePriesterweihe.
Gleich darauf als Caplan an der Dompfarre su Bamberg
angestellt, wirkte er in dieser Stellung 6 Jahre lang, leistete
daneben zeitweilig Aushülfe an der katholischen Kirche In
Coburg, und versall zugleich eine Zeitlang die Stelle eines
Religionslehrers am Gymnasium und an der LateinschuleBambergs.
Dann zum l'farrvcrwescr und bald darauf zum Pfarrerin Volsbach ernannt, wurde er schon nach wenigen Mona-ten als Subregens des Ernesünums in die gischofsstadtzurückberufen und sechs Jahn' später als Regens an dieSpitze dieses Clerical-Seniinars gestellt. Diesem wichtigenAmte hatte er vier Jahre vorgestanden und als (leistlicher