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Kritifche Verfuche.
zureifsen, und auf feinen Trümmern ein fefteresund dauerhafteres zu errichten.
Es wäre übrigens unnütz, hier den empiri-fchen Skepticifmus ausführlich zu beftreiten, da dieWaffen, wodurch er befiegt werden kann, in allenguten Lehrbüchern der Erfahrungsfeelenlehre, undinsbefondere der Logik *) anzutreffen find, undda, wenn jener höhere tranfcendentale Skepticis-mus, der von ganz anderer Natur ift, als der letz-tere, und von welchem eigentlich diefer feine Haupt-ftärke gewinnt, erft gehoben il’t, die Gründe jenerberühmten Männer fo deutlich und evident find,dafs fich ihnen die Vernunft eines jeden leicht erge-ben wird.
Achter V er fuch.
Endurtheil über den HumifchenSkep ticismus in A n f e li u n g derErfahrungsgegenftände.
Jemehr ich den Streit über den Urfprung der Er-kenntnis a priori und a pofteriori erwege,defto mehr werde ich überzeugt, dafs er auf einerDunkelheit der zum Grunde liegenden Begriffe be-ruhe,
*) Wie in Lamberts, Reimarus, Feders,Plat tners und melirern andern vortreflichen lo-gifchen und pfychologifchen Schriften,