Siebenter V e r f u c li.
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tet, feiner innern Natur nach einerlei fey, ob die-fe Objekte Ideen (wie die Idealiften wollen)oder einfache Vorftellkräfte., Monaden (nachLeibnitz) oder fonft dergleichen feyen ? fo hal-ten wir diefe Fragen für raenfchliche Erkentnifs-Ikräfte ganz unbeantwortlich, und wenn die Men-fchen hierüber eine Belehrung von ihren Sinnen oderihrem Verftande erwarten; fo wird der Skepticis-mus in Anfehung beider Erkenntnifsvermögen fehrgerecht feyn. Denn alles was fie hierüber lehren ,find nichts als Einbildungen. Jede Frage, welcheden letzten innern und abfoluten Grund derErfchei-nungen betrift, ift für uns Menfchen fchlechterdingsunbeantwortlich, dafs aber die äufsern Gegen-l’tände beharrlich, und von den Empfindungen inuns verfchieden feyn müffen, lehrt uns der Ver-ftand mit unbezweifelter Gewifsheit, indem er ein-fieht, dafs fonft felbft die Empfindungen unmög-lich feyn würden.
Was nun zuletzt den empirifchen Skepticismusanbetrifft, ich meine denjenigen, der fich auf diein der Erfahrung wahrgenommene Unzuyerläffig-keit der Erkenntnifskräfte gründet, und auf diefubjektiven Einfchränkungen der Sinne und desVcrftandes gebauet ift; fo läfst er fich leicht heben ,wenn einmal der transfcendentale Skepticismus, derdie allgemeinen und nothwendigen Prädikate derDinge antaftet, weggefchafft ift. Denn da er nurmit Gründen aus der Erfahrung breiten kann, unddaher blos einzelne Sätze angreift, fo mufs er eben-falls