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Kritifche Verfuclie,
dem gröfsten Theile der Philofophen zugeftande-nen Principien fey. So wenig ich nun geneigt bindiefen ansfchweifenden Folgerungen des allgemei-nen Skepticismus beizuftimmen, fo fehr glaube ichdoch überzeugt zu feyn, dafs die unpartheiifcheVernunft aus feinen Principien keine andre Schlüffeziehen kann, und dafs folglich alle diejenigen Phi-lofophen, welche mit ihm von gleichen Principienausgingen, auch auf gleiche Schlufslätze hätten fto-fsen muffen, wenn lie den ftrengen Gefetzen der all-gemeinen Vernunft hätten folgen wol^n.
Man begreift leicht, dafs eben kein grofserScharflinn dazu erfordert werde, die Widerfprüclieder Behauptungen diefes Syftems mit den gemei-nen Meinungen zu zeigen, und da die gemei-nen Meinungen immer viel Anhänger haben, fowird es einem folchen Beftreiter nie an dem Zuklat-fchen der Menge fehlen. Aber auf den Beifall desphilofophifchen Forfchers darf er nicht rechnen.Denn fo viel Wahres in den mehreften Fällen in dengemeinen Meinungen fiteckt, befonders wenn fie dietägliche Erfahrung bewährt, und fo nützlich undgerecht der Argwohn ift, den der gemeine Manngegen Sätze hegt, die wider feine,'durch Erfahrungbewährten Sätze ftreiten, jjo können fie doch felbftnicht allgemeine Grundfätze feyn, fonclern muffenerft durch Vernunfteinficht dazu erhoben werden;noch weniger können fie Behauptungen, die nachfichern Vernunftgefetzen folgen, umwerfen. InEngland zeigten daher Oswald und feine Anhän-ger