von welchen clas Humifche Svftem einer Kritikgewürdjget ift, alle bisherigen Widerlegungen un-zureichend gefunden *), und geftehen dadurch dieSchärfe feiner Argumente ein. Seine .Bemühung,fich verftändlicher zu machen, dem Mifsverftancleauszuweichen, und feiner Gegner Aufmerklamkeitnur allein auf die Hauptpunkte hinzuleiten, ift infeinen Effays, fo wie auch in den Berichtigunaen,welche er dem dritten Tlieile der Abhandlunganhing, und die in unfrer Ueberfetzung mit einge-fchaltet lind, fichtbar genug. Seine Schlüffe findmeiner Meinung nach für die unpartheiifche Ver-nunft fchlagend, fobald fie einmal feinen oberftenGrundfatz als gültig eingeräumt hat; und wenn die-
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*) Herr Plattner, ein Schriftfteller, dem gewifsdie Gründe derPhilofophen gegen den Skepticifmusnicht unbekannt lind, behauptet fogar, es gäbe garkeine Gründe gegen den Skepticifmus (Siehe delfenGefpräch über Atheifmus hinter der Ueber-fetzung von Hume’s Gefpräch en über dienat. lieh S. 262.) und will den Skepticifmus füreine blofse Laune oder Affekt erklären, wor-inne er auch wohl recht hat, wenn der prak-tifche Skepticifmus gemeint’ift. Denn fchiefeSpekulationen können höchftens nur Launen erzeu-gen. Allein diefe Laune ift nicht die Urfache,fondern die Wirkung des fkeptifchen Ttaifonne-ments; letzteres ift daher ganz theoretifch, undmufs fchlechterdings durch Gründe gehoben wer-den können.