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1 (1790) Ueber den menschlichen Verstand
Entstehung
Seite
467
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I Von andern pliilofoph. Syftemeii, 467

Lage 5 dafs fie uns den Begriff der Entfernung undder Kontiguität, der Länge* Breite und Dicke ge*feen können. Die Bewegung diefer drei Dimenfio*nen nennen wir Figur. Diefe Figur ift beweglich,trennbar und tneiibar. Beweglichkeit und Trenn*barkeit find die ausgezeichneten Eigenfchaften aus»gedehnter Objekte. Und um allen Streit abzukiir*zen, der wahre Begriff der Ausdehnung ift vor!nichts andrem als von einer Impreffion abgezogen ,und mufs alfo mit ihr vollkommen übereinftimmen»

' Der Beariff der Extenfion ftimmt mit einem Dinaeüberein, heifst aber eben fo viel, als das Ding ifti ausgedehnt.

I Die Freigeifter können nun auf ihrer Seite wie*

j der triumphiren; und können, nachdem fie gefnn*.| den haben , dafs es wirklich ausgedehnte Impreffio*nen und Begriffe giebt, ihre Gegner fragen, wief fie ein einfaches und untheilbares Subjekt einer aus*j gedehnten Vorftellung einverleiben können ? Allevorigen Gründe der Theologen können ihnen hierwieder zuräckgefchoben werden. Ift das untheil*bare Subjekt oder die untheilbare Subftanz auf dei?rechten oder auf der linken Seite der Vorftellung?Hält fie lieh in diefem Theilchen auf, oder in ei*nem andern? Ift fie in jedemTheile, ohne i’elbft äüs*gedehnt zu feyn? Oder ift fie ganz in einem Thei*le, ohne doch auch in den übrigen nicht zu fevir?Es ift unmöglich eine andre Antwort auf diefe Fra*gen zu geben, als eine folche, die an fich Uüge.,reimt ift, und die eine Erklärung der Vereinigung

G g 3' Unfrei