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1 (1790) Ueber den menschlichen Verstand
Entstehung
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436
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436 Ueber die menfehliche '.Natur.

Zufammenfetzung ungeachtet, den Namen einesDinges zu führen.

Die Peripatetiker behaupten, die urfpidinglicheMaterie fey in allen Körpern gleichartig, und glau-ben, dafs Feuer, Waffer, Erde und Luft aus einer« [lei Grundfubftanzen beftelien, weil fie fich allmäligverändern und in einander verwandeln. Zugleichweifen fie einer jeden Art cliefer Objekte eine be-hindere fubftanzi eile Form an, von welcherfie annehmen, dafs fie die Quelle aller ihrer behin-dern und verfchiedenen Eigenfchaften fey, und dafsfie einen neuen Grund der Einfachheit und Identi-tät jeder befonclern Art ausmache. Alle hängen vonunfrer Art, die Objekte anzufchauen, ab. Wenn wirdie unmerklichen Veränderungen der Körper anfe-lien, fo nehmen wir an, dafs fie alle in einer Sub-ftanz oder in einem Wefen vergehen. Wenn wiraber ihre merklichen Unterfchiede betrachten, folegen wir jedem eine fubftanzielle und wefentlicheVerfchiedenheit bei. Und um ein Recht zu haben,diefen beiden Arten, unfre Objekte zu betrachten, j:nachzufehen, nehmen wir an, dafs alle Körper zu-gleich eine Subftanz und eine fubftanzielle Formhaben.

DerEegriff der Accidenzien ift eine un-vermeidliche Folge, wenn man auf cliefe Art über ,Subftanzen und fubftanzielle Formen denkt; und mankann nicht umhin, Farben, Töne, den Gefchmack, |Figuren und andre Eigenfchaften der Körper, als jiwirkliche Dinge zu betrachten, die unmöglich allein !

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