Von andern philofoph. Syftemen. 419
ynfre Objekte allein eine kontinuirliche Exiftenzhätten. »Die letztere Iiypothefe wird an lieh we-,, der von der Vernunft noch von der Einbildung-„kraft empfohlen, fondern erhält ihren ganzen Ein«„flufs auf die Einbildungskraft allein von der er-stem.,, Diefer Satz enthält zwei Theile, welchewir fo klar und fo deutlich auseinander zu fetzenuns bemühen wollen, als es dergleichen abftrufaMaterien fähig find.
Was den erften Tbeil diefes Satzes anbetrifft,dafs diefe philo foph i fch e Hvpothefsu r f p r ii n g 1 i c h weder von der Vernunftnoch von der Einbildungskraft zuerftempfohlen werde; fo können wir uns fogleichdavon in Anfeliung der Vernunft durch folgendeBetrachtungen überzeugen. Die einzigen Dinge,von deren Wirklichkeit wir ganz gewifs überzeugtfind, find Vorftellungen, welche, weil fielt das Ge-miith clerfelben unmittelbar bewufst ift, die ftreng-fte Gewifslieit gebieten, und der erfte Grund allerunfrer Schlüffe find. Die einzige Art, wie wir vondem Dafeyn des einen Dinges auf das Dafeyn desandern fchliefsen können, ift vermittelft des Ver*hältniffes der Urfache und Wirkung, welches zeigt)dafs eine Verknüpfung unter ihnen fey, und dafsdas Dafeyn des einen von dem Dafeyn des andernabhänge. Der Begriff diefes Verhältniffes ftammtvon der vergangenen Erfahrung her, wodurch wirfinden, dafs zwei Dinge beftändig bei einander findjund dem Gennithe allemal auf einmal gegenwärtig
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