Von andern philofoph. SyTtemen. 3§9
ftändigkeit an fich haben, welche fie von de-nen Impreffionen unterfcheidet, deren Exiftenz vonunfrer Vorftellung abhängt. Jene Berge,HäuferundBäume, welche jetzt vor meinem Auge liegen, findmir ftets in derfelben Ordnung erfchienen, und.wenn ich meine Augen verfchliefse oder meinHaupt herumdrehe und fie dadurch aus dem Gefleh-te verliere; fo kann ich fie gleich darauf ohne die■ mindefte Veränderung wieder finden. IMein Bett,mein Tifch, meine Bücher und Papiere ftelien fichmir alle immer auf einerlei Art und Weile dar, und.ändern fich dadurch, dafs ich fie eine Zeitlang nichtj fehe oder wahrnehme, gar nicht. Diefes ift der.Fall mit allen denen Impreffionen, von deren Ob-jekten man eine äuffere Exiftenz annimmt; und esift mit keiner andern Impreffion fo, fie mag fanftoder heftig, willkiihrlich oder unwillkührlich feyn.
Dennoch ift diefe Behändigkeit nicht fo voll-f kommen, dafs nicht eine beträchtliche Menge vonAusnahmen dabei ftatt finden follten. Die Kör-per ändern oft ihre Stellungen und Eigenfchaften,und find zuweilen nach einer kleinen Abwefenheitoder Unterbrechung kaum noch kenntlich. Aber( liier ift zu merken, dafs fie auch felbft bei clie-j fen Veränderungen einen 1 Zufammenhang ab-j halten, und eine regelmäfsige Abhängigkeit voni .einander haben, Avelches der Grund einer Art von4 Kauffalfchlüflen ift, und die Meinung von ihrerkontinuirlichen Exiftenz erzeugt. Wenn ich nachj einer Stunde wieder in mein Zimmer komme, foI fi n d e
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