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1 (1790) Ueber den menschlichen Verstand
Entstehung
Seite
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11 % Ueber die menfchliche Natur.

Natur felbft, und prägen den Begriff mit eben fogrofser Stärke und Lebhaftigkeit in clie Seele.

So fcheint es, als ob der Glaube oder derBeifall, welcher Sinne und Gedächtnifs ftets be-gleitet, nichts fey, als die Lebhaftigkeit folcherVorftellungen, die in ihnen gegenwärtig find, unddafs fie diefes allein von Einbildungen unterfcheidet.Glauben heifst in diefern Falle fo viel, als eine un-mittelbare Impreffion der Sinne, oder die Wieder-holung diefer Impi'effion im Gedächtniffe fühlen.Allein die Stärke und Lebhaftigkeit der Wahrneh-mung ift es, welche die erfte Handlung der Ur-theilslcraft möglich macht, und den Grund zu de-nen Schlüffen legt, welche wir darauf bauen, wennwir das Verhältnifs der Urfache und Wirkung ver-folgen.

Sechfter Abfchnitt.

Von der Folgerung,welche von der Impreffio»auf den Begriff gefclxieht.

Es ift leicht zu merken, dafs bei der Verfol-gung diefer Relation der Schlufs, den wir von derUrfache auf die Wirkung machen, nicht blos vondem Ueberblicke der einzelnen Gegenftände her-komme, noch auch von einer vollkommnen Ein-ficht in ihr Wefen, die clen Grund der gegepfeili-

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