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1 (1790) Ueber den menschlichen Verstand
Entstehung
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Ueber die mcnfchliche Natur«

die Kontiguität noch Kauffalität mit einander ver-knüpft find, londern in verfchiedenen Subjektenzerftreut liegen; oder wenn fie ja alle vereinigetfind, fo ift das vereinigende Princip doch nicht derGrund des zufammengefetzten Begriffs. Der Be-griff des Tanzes ift ein Beifpiel von den zufälligenBefchaffenheiten der erftern Art, der Begriff derSchönheit ein Beifpiel der zweiten Art. Der Grundliegt am Tage, warum dergleichen zufarnmenge-fetzte Begriffe keinen neuen Begriff einlaffen kön-nen, ohne den Namen felbft zu verändern, welcherdie zufällige Befchaffenheit von den übrigen aus-zeichnet.

Siebenter Abfchnitt.

Von den abftrakten Begriffen.

Ueber die abftrakten oder allgemeinen Begriffeift die felir wichtige Frage aufgeworfen worden,ob fie in der menfchlichen Seele auchwirklich allgemein gedacht werden,oder ob es im Grunde nur individuelleBegriffe find. Ein angefehener Philofopli *)hat die gewöhnliche Meinung über diefen Punktbeftritten, und behauptet, dafs alle allgemeine Be-griffe im Grunde nichts als individuelle Begriffe

wären,

*) D. Berkley.