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1 (1790) Ueber den menschlichen Verstand
Entstehung
Seite
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38 Heber die menfclil i che $atuf.

er nach und nach von dem Gegenftande der Unter*redung abgeführt worden ift. Unter den verfchiede-nen Sprachen, wenn auch nicht die geringfte Ver-knüpfung oder Gemeinfchaft unter den Nationen zuentdecken ift, die bereden, findet man doch, clafsdie Wörter, welche die zufammengefetzteften Be-griffe ausdrücken, faft immer mit einander über-ein ftimmen; ein ficherer Beweis, dafs die einfachenBegriffe, welche die zufammengefetzten ausmachen,durch irgend ein allgemeines Princip zufammenge-bracht werden, welches einen gleichen Einilufs aufdas ganze menfchliche Gefchlecht hat.

Ob nun gleich diefe Verknüpfung unter denverfchiedenen Begriffen zu gemein ift, als dafs fieder Bemerkung der Philofophen hätte entgehenkönnen; fo finde ich doch nicht, dafs es irgendeiner verfucht. hätte, alle Gründe der Aflociationaufzuzählen oder zu ordnen; ein Punkt, der dem-ohnerachtet unfrei' Forfchbegierde wohl würdig zufeyn fcheint. Mir fcheinen nun nur drey Princi-pien der Verknüpfung unter den Begriffen ftatt zufinden, nämlich die Aehnlichkeit, das Ne-ben- und Nacheinanderfeyn in Zeit undRaum, und das Verhältnis der Urfache- oderWirkung.

Dafs diefes wirkliche Gründe der Verknüpfungfeyen, wird man, glaube ich, wohl nicht bezwei-feln. Ein Gemälde führt unfre Gedanken natfirli-cherweife auf fein Original. Wenn von einem Ziin-«ier in einem Gebäude die Rede ift, fo bringt die-fes