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1 (1790) Ueber den menschlichen Verstand
Entstehung
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20 Ueber die menfchliche Natur.

Freilich dient bei alle dem das Abftrufe diefen,Spekulationen nicht zur Empfehlung, fondern iftihnen vielmehr nachtheilig. Aber vielleicht läfstlieh doch diefe Schwierigkeit durch Sorgfalt undKunft und durch die Vermeidung aller unnöthigenKleinigkeiten überwinden. Und in dieier Rück-licht ift in dem Folgenden ein Verfuch gemachtworden, einiges Licht über die Gegenftände zu ver-breiten, von welchen der Weife bisher durch ihreUngewifsheit, und der Unwiffende durch ihre Dun-kelheit ift zurtickgefchreckt worden. Glücklich,wenn es uns follte gelungen feyn, die Grenzen derzwei verfchiedenen Arten der Weltweisheit verei-nigt, tieffinniges Forfclien mit Deutlichkeit, undWahrheit mit Neuheit verbunden zu haben. Undnoch glücklicher, wenn wir durch diefe leichte Ma-nier die Fundamente derjenigen abftrufen Philofo-jphie untergi'aben könnten, die bisher dem Aber-glauben allein zum Schilde, und der Ungereimt-heit und der Thorheit zur Hülle gedient hat!

Ab*