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1 (1790) Ueber den menschlichen Verstand
Entstehung
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to Uelier 'die menfchliche Natur«

erftreckt, gereicht in jedem Falle der Schönheit, fdwie richtiges Rüfonnement, der feinen Empfindungzum Vortheile. Urnfonft würden wir das eine aufKoften des andern erheben wollen.

Hiernächft können wir bei jeder Kunft oderBefchäftigung bemerken, felbft bei folchen, die ammeiften mit dem Leben und Thun in Verbindungftehen, wie der Geift der Achtfamkeit, er fev nunerweckt, wie er wolle, fie alle ihrer Vollkommen-heit näher bringt, und fie für die Angelegenheitender Gefellfchaft brauchbarer macht. Und wennauch gleich ein Philofoph von der Gefchäftswelt ent-fernt lebt, fo mufs fich doch der Geift der Philofo-phie, wenn er nur durch einige forgfältig krdtivirtift, nach und nach durch die ganze Gefellfchaftverbreiten und jeder Kunft und-jedem Berufe eineähnliche Gründlichkeit mittheilen. Der Staatsmannwird mehr Behutfamkeit und Genauigkeit in derAbtheilung und Abwägung der Macht anwenden;der Juri ft wird methodifcher zu Werke gehen, undin feinen Schlüffen feinere Grundfätze gebrauchen;und der General wird gefetzmäfsiger in feiner Di-fciplin, und vorfichtiger in feinen Planen und Ope-rationen verfahren. Der Vorzug der Feftigkeit inden neuern Regierungsformen vor den alten ift im-mer mit der Vervollkommnung der neuern Philofo-phie zu gleichen Graden geftiegen, und wird auchwahrfcheinlich immer mit ihr in gleichem Verlrält-»iffe bleiben.

öefetzt