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10 (1887) Vokabellernen - Zwingli
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SBagiter.

bie oermittelft be? Dtjre§ in bie ©eele tritt, ijinäufömmt. SJtan ift ja befanntlicljüber ba? flarer, worüber man fid; bereit? einmal au?gefpro<hen, al? roo bie? nid;tgefdfjehen, unb bie 2lu?rebe: ich fann mich barüber nid^t ausbriiclen, l;at immer nodjbie unflare IBorftellung im £intergrunbe. Stuf ber unterften ©tufe be? Unterricht?,bort roo bie ©djüler noch nid)t be? SefertS funbig, alfo mol aud; noch nid;t foroeitgeförbert finb, fid; rid;tig au?gubrüden, bebarf e? abermal? ber Nachhilfe. Ser Seljrerroirb, nad^bem er fiel) bie ©eroijiheit »erfdfjafft Ijat, bafj ba? 3Sorgegeigte unb 3ln=gefd;aute roirflidEj oerftanben, in furger unb beutlid^er $orm oorfprcd;en, roa? burd;33efpred;ung an bem oorliegenben ©egenftanbe gefunben roorben ift, unb e? bann nonben $inbern nadfjfpredhen laffen, teil? um e? bem ©ebäd;tniffe beffer einguprägen, teil?aber aud;, um bie $inber gum Sieben, in?be[onbere gum 9ticf)tigreben gu bringen,ülber auch fonft roirb ba? S3orfpred;en Stnroenbung finben; bort ncimlid;, rao e? fid;überhaupt um eine fefte ©inprägung beftimmter ©ätge l;anbelt, bie fid) im Unterrid;tburd) Sntroidelung eine? ©egenftanbe? (burdf) bie l;euriftifd;e Sölettjobe) fd^Iie^lid^ l;erau?=ftellen. Sie roeitefte 2lu?bef)nung erl;ält ba? 23or= unb 91ad;fpred;en mol in berErgäfjlung. SJluftcrgüItigfeit be? S3orgefprod;enen in SBegug auf Seutlid;feit, ange=tneffenen Son, Stadfjbrud unb finngemafje ©lieberung roirb aud; hiet geförbert roerbenmüffen, teil? um ba? SSerftänbni? be? ^nl;alt? gu ermöglichen, teil? aber auch, umnicht nur ein richtige?, fonbern aud; ein fold;e? ©predf)en bei ben Äinbenr gu erreidhen,ba? gegen bie ©djönl;eit nicht öerftöjßt. gr. SB. Schubert f.

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SBogttcr, Sohötnt 3aloI). SBcnn im allgemeinen bie iperiobe ber fogenannten9laturpI;ilofophie in ben erften $ahrgel;nten unfere? 2jahrf)unbert? auf bem ©ebiet berpäbagogifd;en 2BiffenfdEjaft unb IjSrapi? roenig gleiftet gu hu&en fd^eint, roie benn auchScljelling, beffen Slame unter ben ^?f;iIofop^en biefer 3eit in erfter Sinie genannt guroerben pflegt, feinen ipiat; in ber ©ncpflopäbie gefunben £;ot, fo barf hoch rool ein9Kann roie Johann ^afob SBagner, ber mit ungemeiner ©eifte?fraft ein felteneg, aufjer=orbentlidh üietfeitige? SBiffen unb ©rfennen in einem bie SEBelt umfpannenben ©pftentgufammengefafjt, unb unter anberen SBerfen eine^tIofopI;ie ber @rgief|ung?funft"unb ein©pftem be? Unterricht? al? ©ncpflopäbie unb SDfetljobologie be? gefamtenSd;ulftubium?" au?gearbeitet h<U, nid^t unbead;tet übergangen roerben. ©r oerbiente?, bafj roir feinem 2eben?gange, roeldher ihn fd;on frühe in eine merfroürbige Se=giehung gu bem Serufe eine? p£;ilofopE»ifdhen ©rgiel;er? bradhte, unb feiner Sehre, bieallerbing? nur eine rein tljeoretifdhe S3egiel;ung gur ißäbagogif gehabt l;at, einige 3luf=merffamfeit roibmen.

Soljann ^afob SBagner rourbe geboren in ber bamal? freien SleidjjöftabtUlm am 21. Januar 1775 (©dfjelling ift gerabe 6 Sage jünger, fein ©eburt?tagift ber 27. Januar be? gleid;en ^aljre?, unb aud; ©dhelling ftammt au? einem ulmifd;en©efdjledjt, oon bem ein 3roeig roä(;renb be? breifjigjät;rigen Kriege? nach 3lltroürttem=berg iibergefiebelt roar). ©ein SSater roarhofpitalifdjjer 3in?einnel;mer", ein ein=fadher, unftubierter S3ürger?mann. Se? Äinbe? ©aben geigten fich fel;r früh: e? roaruorgug?roeife bie ©lütter, roeldhe fein ©eelenlebcn roedte; ©efdpmfter h®Ue er nid;t.Stüh rourbe er einem >Pri»atlehrer übergeben, bem Äanbibaten be? ißrebigtamt?Slnbrea? Slbam, fpäteren ißrofeffor unb Siafonu? am -Utünfter, ber ihn für benGintritt in ba? ©pmnafium uortrefflidh oorbereitete unb auch in ber gblge ftet? feintrcuefter fyteunb geblieben ift. Unter ber Seitung be?felben entbrannte in bem äußerlich