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10 (1887) Vokabellernen - Zwingli
Entstehung
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SoIWWnle.

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gogifdjer ©eite angegriffen, weil eg niete ßeit in Sfnfpiatd^ neunte, weit eg unpfi;dEjo=iiogifd) fei, bent ©ebäd;tnig mel;r gugumuten, atg bag SSerftetjen 311 bewältigen oer=mag, um ber 9JJüf)e unb Slot unb um beg nieten ©trafen? mitten, mag bamit ge=roötjntic^ oerbunben fei. 9Jian muf bem gegenüber unbebenftid; gugeben, bafs eg gangunmöglich märe, ber heutigen 23otfgfd;ute bie SDtaffe non ©ebächtnigaufgabcn, roelctjein früheren ßeiten geftettt morben finb, aufgubürben. ßeit unb Semearbeit finb nie!manigfaltiger a(g etjebem in Stnfprud; genommen unb eg roerben je|t nur nod; raenigeam Seben fein, meld;e aug ihren ©djutjaljren t;er neben einem reid;ti($en Vorrat an©prüfen unb Siebent auch nodj fämttiche ©oangetien unb ©pifteln beg Kird;enjat;rg,bie 33ufspfalmen, too nid;t ben gangen ijjfatter, ben 119ten ipfatm mit eingefd;Ioffen,unb aug ben ©prid;roörtem ©atomog gange Kapitel im ©ebädßtniä fjaben. 2Bie ner=fdjminbenb Hein nimmt fidj bagegen ber Umfang beffen aug, mag ,l;eutgutage in berSieget gefordert roirb, unb betmodh finbet auch bie mäfjige fyorberung if;re ©egner.©g fann unfre Stufgabe nidjt fein, t;ier SJlajj unb ßiel ' m eingelnen 311 geben, motaber allgemeine Slnbeutungen; unb baf;er fotgenbeS: mag oon ßeit unb Slrbeit begSerneng für biefeg fjadf) geforbert roirb, bag muf in einem oernünftigen unb billigenSöerhättni? gu ber Kraft unb ßeit ftetjen, welche bie übrigen 3fäd;er nötig tjaben;aber eg muff aud; eine ©renge geftedt roerben für bag Stbminbem unb groar fd;onaug bem allgemeinen pfr;d;otogifd;en ©runbe, roeit bag ©ebäd;tnig eineg geroiffen©rabeg oon Slnftrengung bebarf, roenn eg überhaupt leiftunggfät;ig fein fott, roeit egbem magnetifdjen ©ifen ät;nlid; ebenfo geroifj tatpn roirb burcfj 9tid;tgebraud;, alg egber Überlabung roiberftrebt. ©g ift geroifj unnötig 311 troffen, je weniger man oer=lange, befto fixerer hafte bag wenige, fotoie eg aud; unridfjtig ift, bie ©d;roierigfeitber einzelnen ©ebäd;tnigaufgabe allein nach ber Sänge ober Kürge berfetbcn, nach berßaljt iljrer SSorte 311 meffen; erfat;runggmäf?ig finb biejenigen ©prüd;e, roeld;e amfdjnettftcn gclemt mürben, nid;t bie am tängften im ©ebäd;tnig aufberoaf;rten. ©inenUnterfd;ieb in ber Quantität roirb man mit Stüdficift auf bie Slrt ber ©d;ute unbauf bie fpätem £ebengoerf)ältmffe ber fie befud;enben Kinber gu machen f;aben. 21krin einem Sitter oon 1314 fahren fein Semen eigentlich abfchliefjt, bem ift biefrütjgeitige Stneigtumg eine? reid;em SSorratg an guten ©prüd;en 31t gönnen, alg beiwem ber Unterricht in bie nad;folgenben £jat;re fid; erftredt, bat;er fog. gehobeneSßotfgfd;uten für Kinber aug betn oermögtid;ercn SBürgerftanb t;ierinnen fid; et;er be=fchränfen fönnen, auch rool um ber 3>ermet;rung oon ©d;ulfäd;em mitten befd;räntenmüffen. SBieroot ein gemeinfamer ©runbftamnt beg ©rlcmten für alle ©d;üter ot;ne3tugnat;me, auch bie ber gelehrten Stnftaltcn, fet;r gu roimfd;en ift, gleid;fatn einefromme ©ebächtnigheimat, bagfetbe ©d;o aug alten bergen, fo oft einer biefer ©runb»accorbe im ©ottegbienft angefchtagen roirb, an Kranfenbetten, an ©rübem fid; hörentäjjt. fDliifjte man freilidh ben Sa|, eg fotle bag Kinb nid;tg augrocnbig lernen, roageg nidht oerfteljt, in feiner umfaffenben 3ltfgemeint;eit gelten taffen, bann fd;rumpfteber mögtid;e unb guläffige ©ebäd;tnigfdha4} auf eine Heine Quantität gufammen. Stberroag tjeifd oerftehen? ©g t;eifjt im einfachen Sinne, ben ßnt;att oon SBorten, ©ä|enfid; aneignen; unb bieg ift eine Kraft beg ©eifteg, roetd;e groar mit ber Söerftanbeg*reife gunimmt, aber aud; fd;on oon bem teimenben SDenfen geübt roirb; mit jeberStttergpcriobe roirb fie eine anbere, oottftänbigere bei benen, toeld^e überhaupt nochfortfd;reiten, unb nid;t btof} bag Sla^benten, fonbern roefentlid; aud; bie Sebengerfat;»rung, bie ©cmütgbilbung trägt gum Stneignen, b. t;. gum S>erftet;en bei. Slatiirlid;eignet fid; fein Sa£ gu einer ©ebäd;tnigaufgabe für bag Kinb, roenn biefem berSBortfinn begfetben ungugänglidfj ift, aber mag ben ©ebanfeninf;alt betrifft, fo barfman ein crfcfjöpfenbeg Slerftefjenfönnen nid;t gur Scbingung mad;en, fonbern muh fichbamit begnügen, baff eine Stnfuiipfung für ©etnüt unb 9lad;benfen gegeben ift, unbfann ber ßeit überlaffen, für eine grünbtid;ere SDurdjbringung beg ©initeg gu forgen.©g hat überhaupt eine merfroürbige Seroanbtnig mit bem ©ebäd;tnig: einegteitg be=