Trotzendorf.
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treffenden Anteil am Schulgeld. Da er überdies sehr wolthätig*) war, so lebte er inDürftigkeit. Bildnisse von ihm finden sich nach Pinzger S. 33 in der Kirche zu Trotzen-dorf, in der Sakristei zu Goldberg und in der Johanniskirche zu Liegnitz. Eine Ab-bildung nach dem zweiten nebst einem t'acslmilc seiner Handschrift ist der Lebensbeschrei-bung von Pinzger beigegeben. Er erscheint dort in dem pelzverbrämten Mantel, inwelchem auch gewöhnlich Melanchthon abgebildet wird, mit einem Vollbart, das Hauptmit einem weit in die Stirn hereinreichenden Käppchen bedeckt. Auf dem stark durch-furchten Gesicht wohnen Ernst und Bälde; das Bild erinnert lebhaft an die Bilder,welche wir von dem Herzog Christoph von Württemberg haben. In der Art seinesSterbens aber ist ihm in unseren Tagen nachgefolgt ein berühmter Gelehrter und Schul-mann, wie auch verehrter Mitarbeiter dieses Werkes, Ephorus Bäumlein in Maulbronn,der am 24. November 1865, wie Trotzendorf, während des Religionsunterrichts, als erdie Stelle Akt. 2, 38 durch das Wort des Täufers Johannes Matth. 3, 2: zikroi^oklrk,/«p H erläuterte, vom Schlage gerührt und sterbend
Immens äiscixulorum, wie es von Trotzendorf heißt, hinausgetragen wurde**). EineReihe von Inschriften auf den Trotzendorf errichteten Denkmälern führt Pinzger ana. a. O. S. 56 ff. Löschte S. 79 ff. Ebenso ist schon oben bei Anführung des rosariumund der xrccatioues von den zahlreichen Gedichten auf Trotzendorf und die GoldbergerSchule gesprochen worden, welche den genannten Schriften in lateinischer und griechischerSprache beigegeben sind und Zeugnis ablegen für den ausgebreiteten Ruf Trotzendorfsund der Goldberger Schule.
Uber dieses Goldberg aber, civltas aurimontana, aurlmons, cbr^soxolls, rroXr?rc. genannt, ein Städtchen an dem Flüßchen Lattus (Katzbach) etwa 2 Meilenoberhalb Liegnitz, mag noch aus der xraolatio zu den krscatioues angeführt werden, wiedasselbe früher durch Bergwerke und Goldgruben, wie auch Goldwäscherei aus dem Fluß(Mus Ruf und Namen erhalten. In der Schlacht gegen die Tartaren 1241 standenbei Herzog Heinrich 500 mstalllci, von Goldberg geschickt; xostguam voro äckscsrnutvenae metallicas, gusmackmoäum omnia languiäiora üunt muiräo consencscsnto, Donsbonum rsstituit multo xracstantius, cum cxcitavlt iu so loco äoctrlnam Lvangslisi<Mö est aurum xurgatum scxtuplum. Acut Larexta in Liäons, gua. collatiousmeminiinus valclc clclcctari Trocsäoröum, cum iutsrirsut auriloäluLS, luctus estIsens eoolesiae, eum Lilas liosxes spargerst ibi äoctriuam äe Leo: ita base LarsptaKoläbergica ccssautibus xrioribus oplbus nunc lacta est äomicilium ecclssiae etxiorum stuäiorum. Über die späteren Schicksale der Goldberger Schule, welche sich niemehr zu der früheren Blüte erheben konnte und im 30jährigen Kriege sich auflöste, be-richtet Näheres Löschte, S. 91—95. Jetzt besteht iu Goldberg noch eine lateinischeStadtschule; vgl. Wiese, Höheres Schulwesen in Preußen I, 159; II, 171.
Hirzcl ch.
*) Xon sibi üivitias, ssä sas congsssit eZenis;
Lt magis aetsrnns aoeumulavit opss.
6rsäs wibi, si äivitiis inlliasset et auro,
2IiI>s grsFss prstio, mills parasset agros. ibiä.
Eine andere Nachricht (bei Löschte a. a. O. S. 72) sagt, er sei ziemlich wolhabend gewesen,er habe vor dem Brand ein Vermögen von 18000 Thlr- besessen, sei. aber hauptsächlich durcheen Brand darum gekommen.
**) Utgus plus milss non äe stntions reesäensNro pntriis aris oeoiäit ntgus koeis,
8ie in pallnälls eZo longo tempore castrismersns in üs lortitsr oeeubui
aus der LIsZia. iNsol. Llxlii äs aräore prasesptoris sui Val. Drocsäorüi in kormLnäis pus-rormn stuäiis am Schlüsse der prscationss.