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9 (1887) Spanien - Vives
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Südamerika.

Neuere Geschichte *): Llanusl äu basoalauröat (ü l'usuZs äss ixosss äs Caris).Geographie: der Atlas von Delamarche**). Mineralogie und Geologie:Csuäunt***). Chemie: Cusrin-Varri. BiertesJahr; Sprachen: ORsz^äs bsiio Zaliieo; Oviäius, ausgewählte Metamorphosen; Craäus Carnassum;Oiassboob:; Llilton, ausgewählte Stücke. Geradlinige Trigonometrie:Ottoni. Naturwissenschaften (s. d. 3. Jahr). Neue Geschichte und Geo-graphie (wie vorh.). Vaterländische Geschichte: ^brsu Cima, Historik LoCraril; C. Comxöo, Oompsnäio äs Zsograpläa (ein gutes Buch!). Fünftes Jahr;(für die Humanisten) Sprachen: Sailustius, Oatilinu; Virgiiius, Lol. 2, 3, 4, 5;Oissro äs amioitia; Curnout, Crammairs grsogus; Imncsiot et Cögnisr, Ruomeszreoguss; Xsnopbon, Cyropädie; Cross, Crammatioa alsmaa; Crmsisr, Citzves LeCittsratura alsmZia. Philosophie: Cards, Oours ölömentairs äs xbilosoxbisf). Alte Geschichte und Geograhie: das Nanusl äu daooalauräLt und Dela-marches Atlas. Sechstes Jahr; Sprachen: Titus Civius, sxosrxta. TdsU;Virzilius, die ersten sechs Bücher der Äneide; Oissro, die 1. und 4. der katilinarischwReden; Curnout (s. ob.); Canoslot et CöZnisr (s. ob.); Tusianus, Dialogen, Cross(s. ob.), Schiller, Maria Stuart. Rhetorik: Taula LlsnMsr, Cchöss äs Citteru-tura. Philosophie: Cards, Geschichte und Geographie des Mittel-alters, das Nanusl äu daosalaur. und Delamarchs Atlas chch). SiebentesJahr; Sprachen: Taeitus, sxesrpta. Xmbr. Renäu, Coratius. I. llb,12, 14, 15, 20, 22, 24, 37; II, 2 und 14; III, 3 und 4; IV, 3; ferner die ex. Cisonss, tzuiedsrat, Tdssaurus xostieus, Csroäotus, Homers Jliade, Caneelot etLöZnisr (s. ob.); Göthe, Iphigenie in Tauris. Geschichte der Philosophie:Cards (s. ob.). Rhetorik: Caula Vlsns/sr, ljuaäro äs la littsratura naoional.Man wird in diesem Verzeichnis, welches übrigens seitdem den neuen Verordnungen an-gepaßt sein mag, erstlich die sonderbare Verteilung der Geschichtskurse bemerken, und fernerdie befangene Beflissenheit, in Beziehung auf die alten Sprachen ganz buchstäblich dasProgramm der französischen Czoäss zu kopieren. Auch der allgemeine Charakter diesesLehrplans muß auffallen: er ist viel zu manigfaltig, als daß er die Schüler nicht zu irrigenMeinungen über die Tragweite ihres Wissens verführen sollte. Der angeborene leichteSinn, den man den Brasilianern vorwirft, wird dadurch noch gewissermaßen begünstigtSie sind befähigt und lernbegierig; aber sie wollen schnell lernen, und indem man ihnenjede Wissenschaft in dem verjüngten Maßstab eines magern Abrisses zugestutzt darbietet,ladet man sie sozusagen ein, an allem nur oberflächlich zu nippen, ohne sich in irgendetwas ganz zu vertiefen. Man trifft in der höheren Gesellschaft von Rio wahre Musterder Eleganz und des guten Tons, aber viele nur sehr oberflächlich Gebildete. Ihr Idealhaben sie in Paris, aber nicht in dem ernsten und arbeitenden Paris, sondern, um dieWorte eines richtig urteilenden Beobachters zu brauchen, in dem Paris der Boulevardsund der seichten und leichten Litteratur. Es ist in der That zu bedauern, daß nicht einevollständige, tüchtig organisierte Universität an die Stelle der zerstreuten Fakultäten tritt,in denen die jungen Leute heutzutage nichts finden können, als eine Ergänzung ihresBrotstudiums. Die, welche die Mittel dazu haben, über den Ocean zu gehen, begebensich nach der Hauptstadt Frankreichs wie sie früher nach Coimbra giengen; sie bringenvon dort nichts zurück, als was sie daselbst suchten, nämlich nicht etwa Geistesreife undein gründliches Wissen, sondern nur die verführerischen Manieren eines Weltmannes. Dasaber kann einer Nation keine Kraft geben. In den Privatanstalten handelt es sich nach

*) Jetzt erst im 4. Jahre.

**) Längst veralteter Atlas, wahrscheinlich ist er jetzt durch einen neueren ersetzt.

***) Heutzutage in der Separatabteilung des 5. Jahres, und im 7. Jahre.

4) Im Lyceum von Pernambnco gebraucht man die ins Portugiesische übersetzten Lehr»bücher des verstorbenen Prof. Charma von Caen.

Pf) Jetzt im 3. Jahre.