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Ueber die menfchliche Natur.
hältnifs nöthig ift, fobald eine Leidenfchaft eine ver-fchiedene Urfache und ein verfchiedenes Objekt hat;wie viel mehr rnufs diefes fo feyn, wenn fie nur einunterfchiedenes Objekt ohne eine beftimmte Ur-fache hat ?
Zwölfter Abfchnitt.
Von der Liebe und dem Haffeder Thiere.
Um aber von den Leidenfchaften der Liebe unddes Haffes und von ihren Mifchungen und Zufarn-menfetzungen, fo wie fie in dem Menfchen erfchei-nen, zu denen Affekten überzugehen, die fich inden unvernünftigen Thieren entwickeln; fo ift zumerken, dafs Liebe und Hafs nicht nur der ganzenempfindenden Schöpfung gemein fey, fondern dafsauch die eben angeführten Urfachen derfelben foeinfacher Natur find, dafs man fehr leicht behaup-ten kann, dafs fie auch in blofsen Thieren wirkfamfeyn können. Es wird keine ftarke Reflexion, keindurchdringendes Nachdenken dazu erfodert. DieDinge werden durch Urfachen und Gründe regiert,die weder dem Menfchen noch einer befondernThiergattung vorzüglich 'angehören. Und derSchlufs, der fich hieraus ziehen, läfst, mufs aller-dings für unfer vorhergehendes Syftem günftigausfallen.
Die