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2 (1791) Ueber die Leidenschaften
Entstehung
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146 Ueber die menfchliclie Natur.

nige mit einen von feinen Eltern, weil er auch mit ei-nem Bruder verknüpft ift. Das dritte Objekt ift hiereben fowohl mit dem 1 erften als mit dem zweitenverbunden ; fo dafs die Einbildungskraft bei allenmit der gröfsten Leichtigkeit geht und kömmt.

Fünfter Abfchnitt.

V on unferer Hochachtung gegen Reicheund Mächtige.

Nichts ift fähiger uns mit Achtung gegen einePerfon zu erfüllen, als.feine Macht und Reichthum;oder mit Verachtung, als feine Armuth und Schwä-che: und da Achtung und Verachtung als Artender Liebe und des Haffes angefehen werden miiffen,fo wird hier ein fchicldicher Ort feyn, diefe Er-fcheinungen zu erklären.

Hier ereignet es fich nun glücklicherweife, dafsdie gröfste Schwierigkeit nicht darinne befteht, einPrincip zu entdecken, das fähig wäre, eine folcheWirkung hervorzubringen, fondern unter den ver-fcliiedenen, die'fich anbieten, die hauptfächliclifteund herrfchende Urfach herauszuwählen. DasVergnügen, welches wir an den Reichtliümernanderer finden, und die Achtung, welche wirgegen die Befitzer haben, kann drei verfchiedenenUrfachen beigemeffen werden. Erftlich den Ob-jekten, welche fie befitzcn: wie Häufer, Gärten,

Equipage; denn da diefe an fich felbft angenehm

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