Von der Liebe und dem Haffe.
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das angenehm oder unangenehm ift, aber weder mituns noch unfern Gefährten in Verbindung fleht;und dabei lafst uns auf die Folgen Acht haben.Wenn wir die Sache, wie bei dem vorhergehendenVerfuche zuerft a priori erwägen; fo könnenwir fchliefsen, dafs das Objekt einen geringen aberhöchft ungewiffen Zuiärnmenhang mit diefen Leiden-fchaften hat. Denn aufser dafs diefes Verhältnifsnicht ganz gleichgültig und unmerklich ift, hat esauch nicht die Inkonvenienz des Verhältniffes derBegriffe, und führt uns nicht mit gleicher Kraft zuzwei entgegengefetzten Leidenfchaften, welche fichdurch ihren Widerftreit einander aufheben. Alleinwenn wir auf der andern Seite erwägen, dafs dieferUebergang von der Empfindung zur Leidenfchaftnicht durch ein Princip befördert wird, welcheseinen Uebergang der Begriffe hervorbringt; fon-dern vielmehr im Gegentheil, dafs der Wechfel derObjekte, obgleich die eine Impreffion leicht in dieandre übergeht, dennoch als allen denen Priucipieuentgegen angenommen wird, die einen Uebergangdiefer Art befördern; fo können wir hieraus denSchlafs ziehen , dafs ein Etwas eine beftänclige undgewiffe Urfache einer Leidenfchaft feyn wird, wel-ches mit der Leidenfchaft blos durch das Verhält-nifs der Impreffionen verknüpft ift. Was alfo unfreVernunft, nach genauer Erwägung diefer Gründe,vermöge der Analogie fchliefsen kann, würde feyn,dafs ein Objekt, welches Luft oder Urduft hervor-bringt, aber weder mit uns felbft noch mit andern
auf