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Zweiter Theil.
Von der Liebe und dem Haffe.
Erfter Abfclinitt.
Von dem Objekte und den Urfachender Liebe und des Haffes.
Es ift ebenfalls unmöglich eine Definition von denLeidenfchaften der Liebe und des Haffes zugeben, weil fie nur eine einfache Impreffion ohneMifcliung oder Zufammenfetzung hervorbringen.Eben fo unnöthig würde es feyn, fie fchon hier nachihrer Natur, Urfprung, Urfachen und Objekten zubefchreiben, da diefes gerade der Zweck der gan-zen gegenwärtigen Unterfuchung ift, und da diefeLeidenfchaften von felbft allen durch unfer gemein-fchaftliches Gefühl und Erfahrung hinlänglich be-kannt find. Diefes haben wir fchon in Anfehungdes Stolzes und der Demuth bemerkt, und wieder-holen es hier blos in Anfehung der Liebe und desHaffes; und in der That ift eine fo gröfse Aehnlich-keit zwifchen diefen beiden Arten der Leidenfchaf-ten, dafs wir genöthigt find mit einer Art von kur-zem Auszuge aus der Abhandlung, welche die er-ftern betrifft, anzufangen, um die letztem zuerklären.
So wie das unmittelbare Objekt des Stolzesund der Demuth das Selbft ift, oder diejenige iden-Zweiter Baad, G tifche