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Geber die menfchllche Natur.
tziger Tifch mifsfällt lins. Wovon ich nun entde-cke, dafs es in einigen Fällen wahr fey, das neh-me ich in allen Fällen für wahr an; und ichnehme es alfo für jetzt ohne weiteren Beweis als zu-geftanden an, dafs jede Urfache des Stolzes durchihre befondern Eigenfchaften auch noch eine befon-clere Luft hervorbringt, und jede Urfache der De-jnuth eine befondere Unluft.
Ferner in Anfehung der Subjekte, denendiefe Eigenfchaften anhängen, nehme ich eine neueVo r ausfet zun g an, die fich ebenfalls durch vie-le alltägliche Beifpiele als fehr annelimungswürdigund wahrfcheinlich ankündiget, nemlich dafs diefeSubjekte entweder Tlieile von uns felbft, oder dochDinge find, die mit uns in einer nahen Verbindungftehen. So machen die guten und böfen Eigenfchaf-ten unfrer Handlungen und Sitten, Tugend und La-fter aus, und beftimmen unfern perfönlichen Cha-rakter, als welcher atn allerftärkften auf diefe Lei-clenfchaften wirkt. Auf gleiche Art macht uns dieSchönheit oder Häfslichkeit unfrer Perfon, Häufer,Equipage oder gefclnnackvolles Ameublement ent-weder eitel oder niedergefclilagen. Diefelbigen Ei-genfchaften aber, wenn fie in Dingen find, die inkeinem Verhältniffe mit uns ftehen, bringen nicht dengeringften Grad von diefen Leidenfcliaften in unshervor.
Nachdem ich nun auf diefe Art gewiffermafsenzwei eigentümliche Befchaffenheiten der Urfachendiefer Leidenfchaften hypothetifch angenommen ha-be,