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leihung dlicolai v. ein Kloster gehabt/ welches hernach vomQreZorio xm.demTeutschen und Ungarischeneoliegio ist ein-gehändiget worden; doch befinden sich deren Geistliche nochetliche wenige zu Nom in einem Clostcr an dem Fuß des Ber-ges Ls^ujlini erbauet. Ihr Kleid ist samt dem Scapuliervon weiß wöllen Tuch nebst einem dergleichen Hembd / sie tra-gen auch eineCaputz mit demKragen vereinbaret/so dleScbul-kern bedecket. Auf der Gaffen in der Stadt pflegen sie einenHut und langen schwartzen Mantel zu haben / in Ungarn undTeutschland aber bedienen fie sich eines meisten Mantels.
Von ihnen hat ^/ve/Ze-' und
//. Nachricht gegeben.
exxxi.
-Orden der Mönchen
Thebais befindet sich ein Ort 1°abennes gcnandt/an wel-^ chem der Heil. k3cKomiu8gelebethat. Diesem Heiligen/indem er in einer Hole sich befände/ die er zu seiner Wohnungsich erwählet hat/ gedunckete einen Engel zu sehen/ der ihm be-fahl/daß er von dauncn gehen/andere Mönche versammle»/bey ihnen wohnen / und denselbigen Satzungen geben solte.Als er solches gesaget / überlieffcrte ihm gedachter Engel einemetallene Taffel/wormnen die Reguln für die besagte Mön-che gestochen waren. Unter vielen andern seyn auch diese ge-wesen / nemlich daß die Mönche in einem leinenen Kleid zuNachts schlaffen müsten/und mit einem Lamms-Fell bedecketseyn sollen/ welches/wie sie es über das Kleid trugen/sie auchanbehielten/ wann sie effeten. Es wurde ihnen gleicher Wei-fe fürgeschrieben eine kletneeuculla,oder Caputzfürdas Hauptmit einem rothen Creutz gezeichnet/ welche/wann sie effen wür-den/ das Hauvt und dre Augen bedecken müste^ also/ daß keinerden andern effen sehen möchte/ daß sie auch zwöffmal am Tageund eben lo vielmal bey dcrNacht dasGebet verrichteten; undnachdem nun solches der Engel gesagt/ ist er verschwunden.
? Alles