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einsamen Leben einiges Belieben getragen / und sich mit 6.seiner Gesellen deßwegen zu demBischoffzuGrenobel verfü-get/ welcher/ als er im Traum sieben Sterne zu seinen Füssenniederfallen gesehen / und von GOtt erleuchtet worden/ sol-chem ihren Begehren gewillfahrt/ und denjenigen das/ in sei-nem BistthulN gelegene/ rauhe Gebürg/ ckartreuls genandt/zum Besitz übergeben. Solches ist um das Jahr Christi roSo.geschehen. Allwo/ da sie sich nun dahin begeben/ Lruno oaserste Closter gestifftet/ und ihnen solche Weise zu lebeir fü- ge-schrieben hat: nemlich daß sie aufdemblosen Leibein Härm-Kleid tragen/ darüber aber einen Rock von wttß-wöllen Tuchmit einer runden meisten Caputz und eben dergleichen Scapu-lier haben/über diese Kleidung noch einen runden Mantel vonschwacher Farbe gebrauchen/ sich gantz und gar von demFleisch Essen enthalten / alle Freytage im Wasser und Brodfasten/ im Stillschweigen leben/ und in Letten eingeschlossenseyn/ und in dem Closter vereiniget bleibend/ allein speisen sol-len. Jedoch / daß sie an einem FessTage mit Haltung desStillschweigenszusammen speisen/und wann sie im Chor dasGöttliche Amt verrichten/ bey einander seyn können. So sollauch keinem aus dem Closter zu gehen erlaubet seyn / ausge-nommen ihren Vorgesetzten und dew krocuracor, wofern sieihres Clofters halben emige Geschaffte zu verrichten haben.DieseRegul des Heil. krunoms ist vom Xlexznäro beyläufflgim Jahr Christi n68. bestattrgetworden. Sie werden Car-thäuser genennet/ weiln solcher Orden vom Heil. Lrunone imGebürge/ ekarrreuls genandt/ gestifftet worden ist.
Von diesem Orden wird in überflüssig-
tich gehandelt.
OX.
L«1elimer - Mönche.
e^Er Heil. Petrus k-oronus, also von dem Berge Corona^genandt/ allwo er ein sehr strenges Leben geführet/ward zu
^ser-