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cullam, dem eineCaputz beygesetzet ist/ und über die cucul-Ism einen grauen Mantel haben/ welcher/ so es nöthig ist/ mitLammes.oder Schaafs - Fellen gefüttert sey. Die Priesterwegen Ehrerbietung meines Leidens sollen auf der ltnckenSei:ten des Mantels ein von Tuch angehefftetes rothes Creutz rra»gen/und in der Mitten des Creutzes ein klein Stücklein einesweiffen Tuchs zum Andencken meines Leibes/ welchen sie täg-lich opffern. Vier vkcom aber sollen über ihren Mantel ei.nen weiffen Eircul oder Kreiß haben/ so da die Weißhert dervier voäoren bedeutet/welche sie vorstellen / und in solchemCircul oder Kreiß sollen vier rothe Stücklein stehen/gleich ro.then Zungen/anzudeuten/die empfangene Flammen von demHeil. Geist. Die Layen - Brüder aber sollen an ihren Man-teln ein weissesCreutz tragen/zum Zeichen der Unschuld / inwelchem weiffen Creutz fünff rothe Stücklet» wegen der Ehr-erbietigkeit der sünffWunden seyn sollen. Alle insgesamt solelen Schuhe biß aufdie Absätze im Sommer tragen/ im Win»ter aber gefütterte Strümpfe und Schuhe/ können auch derBrüder in einem Closter nicht mehr als r§. seyn.
Alles dieses ist aus der Offenbarung der Heil- ge-nommen worden.
OV.
Orden der Einsiedler von Tanaldule.
<7>Er Heil. komualäugzu Ravenna gebohren/hat den Or»dcns- Habit der kk. Benedictiner im Closter/ bey Claßigelegen/ angenommen/hernach begab er sich zu einem berührn,ten Einsiedler lUarmum genandt/ welcher nicht ferne von Ve-nedig lcbetc/ um diesem nachzufolgen. Bald darauf hat er sichdurch göttliche Einsprechungvon selbigem geschieden/ einig undallein zu dem Ende/damit er anderer Menschen Heil befördernkönnte. Er schiene (saget der Heil. ker> ug vamianus) gleicheinem Seraphim aantz feurig zu seyn/ um andere anzuzünden/und brannte vor Verlangen die gantze Welt m eine Einöde zu.