O X G _ 7
Tellom's Tod/haben seine Gesellen/ weiln sie ausser der Re-gul 8r ^.uZuNZni kctne besondere conllitutione8 oder Satzun-gen hatten / perrum einen ihrer Gesellen zu dem berühmtenCloster 8r. nacher Franckreich gesandt/ damit er der all-dortigenCyorrHerren ge;ststcheLebens Art lernen und begreif»ftn möchte, kennormg meldet/ daß sie in den ersten Zeitennach der SMung ihrer Kleidung/ ein langen Mantel/insge-mein Ouarnacagenandt/ und ein Chor-Rock/ welcherdenDom-Herren gemein ist/ getragen Haben/ nachgehendsaber/haben sie von denen Sitten des Stlfftcrs ziemlich nachgelassen.Dahero als dieses vom König/okanneii. einem Eiferer derGottseeligkeit/ vermercket ward/ hat ermitErlaubung desApostolischen Stuhls dieselbe reformirt/ und zur regularischenobtervanr gebracht/ absonderlich aber zur Haltung der clau-Lur und des Stillschweigens verbunden.
Also schreibet hiervon
VII.
Regulirte Lhor-Herren des H. vionysi! zu
Rheims.
<>NderProvintz ck3mp3gne liegt eine Haupt-Sradt mit^)Namen RheimS. In derselben bat zur Zeit caroli cslvider berühmte Ertz Bischoffalldort Nincmsrus genandt/cirieAbbtey dem Heil. vionyüo zu Ehren gestifftet / und in dessenKirchen die herrliche keli^uien seines Vorführers 8r.R.iAo-berri beygesetzet/auch eine Versammlung derRegulirtcnChor-Herren dahin geordnet/ welche mit ihren tugendsamen Wan-del den Gottesdienst allda befördern solten. Duft Versamm-lung hat viel I ihr lang üorirer; aber nach Verfiiessung etli-cher Zeit ist dieses Closter wegen der KriegS-Troublenruini-ret/ und fast gantz zu Grunde gerichtet worden. Zedoch hat6ervu6us der Ertz'Blschoff zu Rheims dasselbe Anno 1067.vermittelst seines Eifers und Freygebigkeit wieder zur vorigenWürde gebracht. Diese Chor-Herren haben den alten Habit
behal-