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rebe jit bem 23udje beS de la Chalotais über beit llnterridjt ber Kinber S. 32) niditoffne ©runb »orwerfen fonnte, baß er in feinem ©lementarwerfe bie fjugenb über „ba§3eugungSgefd)äft« belehre, baß er »auS feinem llnterrii^te ber Kinber bie Religion biginö 15. Stelfr »erbanne«. Unb in ber ®hat giebt ber SJictnn in biefer Sejie^nng nichtsals platten SDeiSmuS unb orbinäre Sftoral. @r fieljt eS als einen Vorsug an, baß inbem ßlementarwerf nur non ber »natürlich" genannten »Neligion« bie Nebe ift, baßbaSfelbe »teiner Kirdjengemeinfchaft 2lnftoß giebt, fonbern in fatholifdjen, griedjifdjen,proteftantifdjen, mennonitifchen, jübifd^cn unb naturaliftifdjen gamilien unb Stiftungenim gleichen ©rabe braudjbar ift« (Vorrebe ju bem ©lementarw. S. 3 gweite Stuf!.),©ben fo wenig wie eine ©onfeffton fann eine Staatsform bur<h ben bß^ilant^TDpitgtnuSficf) unangenehm berührt fühlen; »SRußlanbS unb SDänemarfS Souoeränität wirb berSd) Weiserif djen Freiheit nicht nachgefefjt.« SJtehr lann man nicht »erlangen! ©s ifthier ein NealiSntuS fidftbar, ber allen, Neidjen wie Firmen, nicht nur alle brauchbarenKenntniffe geben wifl, fonbern auch ben »erfdjiebenften SMnfdjen unb gorberungen inallen ©ebieten be§ SebenS gerecht ju werben »erftefjt nnb eben bantm fich einbilbet,Humanität gu förbern. 2luS biefen bem »orliegenben gemäß auf heroorragenbe
S^uncte befchränlten Vemcrfungen ergiebt fich golgenbeS, wobei »on ber burd) einigeanbere Vertreter »erebelten ©eftalt beS SpftemS abgefehen wirb: l) ber fittliche Stanb=punct beS < iPh^ att bh VD ^i^ mu ® erfdjeint als ein recht niebriger unb in feinem ©runbe»erwerflidjer. Ueberaß ift baS Streben fidjtbar, ben 3»gting »on ber ^B^erett 33e=ftimmung beS SDtenfchen abgulenfen, ihn in ben Kreis beS gegenwärtigen SlebenS jubannen unb ihn barin ein behaglidjeS SDafein grünben gu lehren — »3ufriebenheit iftja bie erfte jugenb«, furg ber ©ubämoniSmuS »erleugnet fich nicht. ®amit hängt2) gufammen baS ©ewidjt, ba§ man auf bie pflege unb Kräftigung beS Körpers legt.®aS Verbienft, baS ber SPhilanthropiSmuS flöh baburch erworben, »erbient oöKig bieülnerfennung, bie eS gefunben, eS war in jener 3eit ein erheblicher Stritt gunt Vefferen,baß er ben SDtuth tyoAtt, bie arme Sätgenb »on ben geffeln conoentioneßer Sitte jubefreien, ihr ben 3opf abgufdjneiben unb bie 3ugenb Sugenb fein ju taffen. §ätte ernur gugleidj ben alten SDtenfdjen in bie rechte 3 u $t genommen! 3) ®ie wiffenfdjaft=liehe Kunft, wie fie in ben Sehrbüdjent unb in ber giemlid) flar oor Slugen gelegtenSßrapiS hexuortritt, fann eben nicht befonberS beliebigen. Originales mangelt in bieferVegieljung gänglid), Nouffeau oor aßen liefert bie ©ebanfen, welche oerwerthet werben,©omeniuS bie ßftethobe. Um fo mehr burfte man eine flare unb confequente Drbnungerwarten; aber aud) biefe unb baS «Naturgemäße" barin »ermißt man nur gu oft.©ine theilweife Sßirfung biefeS SDtangelS ift eS ohne 3 tDe if e ^ r baß »on fjeroorragenben3öglingen beS SßhömifhropiSmuS nidjtS eben befannt geworben ift. ®od) war bieS3urüdbleiben ber Stiftungen hinter ben großen Verheißungen in bem bibaftifdjen Ver=fahren begrünbet. Unb fo muß 4) bie gange Siehrfunft eine mangelhafte genannt werben.©S ift einmal baS Slbfeljen nur barauf gerichtet, bem 3°gftnge eine mannigfaltigeKenntnis ber ®inge beigubringen, and) baS, waS er mit gefunben Sinnen warnehmenfann unb warnimmt, führt man ihm im Vilbe »or unb läßt eS ihn burch Stnfchauungfich merfen; man nimmt alfo auSfdjließlid) bie Neceptioität beS ©eifteS in Slnfprud),bie 2Bed)felwirfung, in weldje ber S-ernenbe unb S!el)renbe treten, ift eine rein äußerliche,ber Unterridjt fein aße Kräfte beS ©eifteS in ^Bewegung feijenber, anregenber unbbilbenber. Sobann aber höbt ber an fid) löblidje ©runbfah, baß mit Suft unb greubegelernt werben foß, ben ©rnft ber Slrbeit, woburd) aßein wahrhaft gelernt werben fann,in ju großem SDtaße fern. »3unt Stubienffeiße wirb niemanb geswungen, aud) nichtmit Verweifen." 3nbem man fo gans unb gar ber unwiberftetßichen SBirfung berßftethobe auf bie bonitas naturae »ertraut, fonnte »on bem, waS man eigentlich »lernen«nennen barf, wohl faum bie Nebe fein.
Unb gleichwohl h ftt SßhibcmthropiSmuS ©poche gemadjt. ®ieS wirb man an=erfennen müßen. -SnbeS l)<if man getoiß mit Ned)t gefagt, baß feine SEBirfung »orjugS:weife eine negatioe gewefen, baß er mehr burdj bie §>inweifung auf bie SOfängel unb