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^P^itofo^te unb Einführung in ba§ ganje ©ebiet Bet ber Üectüre beS ißtato unbSicero gegeben, anbere »efentlidje ©tüde Bei ber djriftlidjen Sehre (®ogmatif unb Sttuf)erlebigt. ||
Unterrid)t im ©efang finbet fiel), ba er oon bem DSS. fräftig geförbert loirb, Imit toenigen SluSnahmen in aden Setjranftalten, loenn aud) nicht überall in gleichem ;Umfange. (Einige haben benfelben nur in ben unteren Staffen unb oiedeidjt nod) inQuarta als Staffenunterridjt, unb befdjranfcn fid) in etroa 3—4 Stunben auf bieelementaren Hebungen unb ein= ober höchftenS jtoeiftimmigen ©horatgefang. -3n benmeiften ber übrigen ift ber Unterricht für ade Staffen obtigatorifdj, inbern nur bie=jenigen non bemfetben bispenfirt »erben, mellte in ber Stimmtoanblung begriffen ftnbober »egen Sd)»ädje ber Stimme ober auS 9iüdfid)ten auf ihre ©efunbpeit nichttpeitnepmen tonnen. ®ie 3ahl ber Stunben ift bei ben Stnftatten oerfdjieben, fd)»anttj»ifd)en 4—8. ®ie nötigen Sehrmittet, SRufifalien unb ein fftüget, ftepen babei ju©ebote. ®ie gemeinfamen fßrobuctionen ftnb tt)eilS in Sdjutconcerten, tpeilg Bei Sdjut=feiertic^Xeiten ju erfdjen. ®ie Snftrumentalmufif wirb bem eignen Ermeffen ber Schülerüberlaffen.
Eben fo toie ber ©efang ift baS 3 e t<h lien fcift überad ju finben. 3n ben beiben '
unteren Staffen, toie in ben dtealctaffen, ift eS meift obtigatorifd), im übrigen facuttatio. ;
®ie Stunbenjapl fdjtoantt 3 »ifd)en 4—10 Stunben.
®er Sdjreibunterrid)t erftredt fid) auf bie 2 (ober 3) unteren Staffen, nur fetten ;
aud) nod) auf Tertia; ferner auf bie beiben unteren Siealctaffen, ober »enigftenS auf ^
bie unterfte. ®ie 3at)t ber Stunben ift in ben Stnftatten fepr oerfd)ieben. Sßährenb i;
manche in Sexta 4, in Quinta 3, unb bann in ben fotgenben Staffen je 2 Stunben [
haben, im ganjen alfo 11—12, befdjranten anbere ben Unterricht auf bie unteren 1
Staffen mit je 2 Stunben. UebrigenS finb ade Schüler oerpflichtet, an bemfetben theit= i
junepmen. ®ie -Diethobe beS Unterrichts ift im adgemeinen bie fogenannte ameritanifdjein mannigfaltigen SJtobificationen, im Slnfange baS SXaftfdjreiben in Uebung unb im»eiteren ^ortfchritte bie Vorlagen bamit in Uebereinftimmung.
®aS ®urnen ift je(3t überad eingefüt)rt. 3ebe Slnftalt ift feit 1848 burd) bie S3e=toidigungen auS SanbeSmitteln in ben Stanb gefefct, einen »ot)t eingerichteten ®urnptabju getoinnen. Slußerbem finb oon ber Regierung 3 »ei ®urntehrer angeftedt, »eld)e biePflicht haben, bie einjetnen Stnftatten periobifd) ju befudjcn unb bie Uebungen einjuteiten iunb im ©ange ju erhalten. Slußerbem ift faft überad ein ber Sadje tunbiger Setjrermit ber befonberen Leitung unb Stuffidjt beauftragt. Sei mandjen Stnftatten finbenbiefe Uebungen nur im Sommer ftatt, »eit eS au einem ®urnfaale fehlt. ®ie ®h e ^ = I
natime toirb ben Schülern ober ben Eltern berfetben meiftenS freigeftedt; ittbeS finb j!
nur biejenigen oon ber 3at)tung eines SeitragS für baS ®urnen — getoi3t)nlid) 1 ®t)C T -(= 3 9Jt.) im 3ahre — befreit, beren ©efunbljeitSjuftanb eine ®h e tf n ahme nidjt geftattet.
®a§ nachftehenbe Sterna mag bie Sertt)eitung be§ UnterridjtdftoffS in bem ®t)m=nafium unb ben bamit oerbunbenen fetbftänbigen 9iealclaffen nadj einem ungefähren®urd)fd)nitt überfichttid) geben. Sei ben fßroghmnafien ift bieS »egen ber großen Ser= i
fd)iebenheit nicht mögtidj; eS folgt beSl)alb baS fpeciede StunbenoerjeidjuiS einer ber !
oodftänbigeren Stnftatten, unb jioar geben mir baSfetbe für bie erfte Staffe im ad=gemeinen, ohne bie Srennuug ber »Sleatiften" unb „fpumaniften" in manchen Stunben I
ju berüdfidjtigen. Snbtid) fügen mir noch ben Stundenplan ber Roheren Sürgerfdjulein ^annooer hiuju, mit bem Semerten, baß fämmtlidje Staffen biefer Stnftalt eineneinjährigen SurfuS haben.