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|jamann.
jum fmren" (©d)r. IV, 193). ,,©ie ©rlernung ber fremben ©prad)en foEfte nad) feinetSlnfidjt (©d)r. I, 159) als ein ,f)ülfSmittel bie ©httterßn'adje 51 t »erftel)en, an @e=banfen fruchtbar ju werben, felbige ju jergliebern, bie 3 eid)cn betfelßen gegen einanberju galten, ben Unterfdjieb berfelbeit ju Bemcrfcn, furj, waS ein Bloßes ©ebädjtniSwerfju fein fdjeint, als eine SBorBereitung unb UeBung aller ©eelenfräfte, unb höherer, wid)=tigerer, fdjwererer, ja geiftlidjer ©inge gebraud)t werben." ©inen Befonberen Söertl)legte er auf ben Unterridjt in ber lat. ©ßradje. „©ie feilen, fdjreibt er (©d)r. VI, 335)an ben 35ater eines ^öglingS, baß baS £ateinifd)e jur Ipaufjtfadje gemalt, tI)eilSweil eine @rünblid)feit unb mittelmäßige Kenntnis biefer ©brache jum afabemifdjen33ürgerred)t unumgänglid) ift, tljeilS bie red)te SRetljobe nicht nur in ade übrigen©pradjen einen großen ©influß l)at, unb nad) meinem Urteil weit mehr bient, 3luf=merffamfeit, Urteil unb ©djarffinn ju fdjarfen, als irgenb ber ÜKatljematif jugefcßrieBenwerben fann unb ber ganje üfiedjanismuö non Slnalßfe unb ©onftruction in nid)tS alseiner praftifdjen Sogif Befielt." SItit feinem eigenen ©ol)n fieng er juerft baS ©rie=d)ifd)e an, „weil eS im ©runbe nidjt ferner fei, unb man fein Satein red)t oerftel)enfönne, ol)ne einen notdürftigen $orfd)macf jener ©runbfprache" (©d)r. VI, 336). UeBerbie feiner $eit Ijerrfdjenbe Unterrid)t 8 weife fällt er aber (@d)r. II, 423) ein fel)rfdjarfeS Urteil, „©er Unterricht in ©d)ulen fdjeint red)t baju aitSgefonnen ju fein,um baS fernen ju berefeln unb ju »ereiteln. Sille uttfere ©rfenntnisfräfte hängen uonber finnigen Slufmerffamfeit aB; biefe wieberum Beruht auf ber Sufi beS ©emütljS anben ©egenftanben felBft. SBeibeS würbe burd) ©djaufjoiele aus bem ©djulftaube crwedtunb jugleid) baS heute 3od) beS ©djlenbrianS erleidjtert werben, ©in $nabe, beralaoritatem ingenii Bei einem geitbertreiB äußert, gewinnt immer meljr als ein an=berer, bem über bem ©. dleßoS $ören unb ©el)en »ergebt, ber fid) ftumjjf memorirtunb fdjläfrig ejcponirt." @d)r. II, 438 ff. gieBt er felbft ©ntwürfe ju fünf ©d)ul=hanblungen; ber erfie ift origined, hat a ^ er eine feh* Bebenflidje babagogifdje©eite unb bürfte faum je jur 3luSfül)rung gefommen fein; er lautet: „®ie eine Ipälftemeiner ©d)uH)anblung fpiele id) felbft, inbem id) in ber ißerfon meiner ßinber benInhalt beSjenigen auffage, waS fie oon mir gelernt l)aBen, ober hatten lernen foden. —3u ber anberen §älfte habe t<h einige 23uben unter ber §anb angerübtet, bie benSluSbunb ader ©d)ulftreid)e wieberholen mäßen, woran id) ein 3al)r lang gefammelt,unb bie mir bie Sage meines ©taubes am meifien bcrgädt ober berfüßt haben." 3Iuc^mit ber herfömmlid)en lat. Seetüre war er nid)t einoerftanben. „2ßaS haben Äinber,fragt er (@d)r. I, 160), bie fpauSöater, Ritten, fpanbwerfer je. werben foden, mit benSaaten gried)ifd)er unb römifdjer Jpclben, für frembe SSölfer unb ©itten jc. für S3ejiehungunb ©emeinfd)aft? ©in Sanbjunfer fodte eher Bie ©djriftfteder beS Sld'erBaueS alsbaS Seben beS Slleyanber unb bie ^Briefe beS ijSliniuS ju feinen SehrBüdjern ber röm.Sprache machen. ©aS Satein würbe bann nidjt nur bem jungen SIbel, fonbern aud)bielen SürgerSfinbern leid)ter, angenehmer unb Brauchbarer werben." 3m ©runbe ge=nommen harmoniren biefe S(nfid)ten nid)t mit §.’S ibealem SBefcn. 2Bal)rfd)einlid) l)atauch er fid) hierin butch baS 9?ü^IidjfeitS)orinci)j 23afebow’S, beffen „^hilantbropinum"ihm eine fel)r merfwürbige ©rfdjeinung war (@d)t. V, 171), Blenben laffen. §attc erhoch einmal, als er glaubte, „eS gehe mit feinem $anS SUiidjel adeS freBSgängig, bengrimmigen ©infad, ihn bem Pontifex maximus in ©effau ju itbermadjen." BerberfchreiBt ihm barüBer (©ehr. 1, 184): „3hm, ben ich perfonlid) fenne, würbe id) feinehalber ju erjiehen geben, oiel weniger SJfenfdjen."
SSortrefflid) finb §.’S 33emerfungen über bie Slrt unb SBeife, wie Sehrer unb @r=jiefjer mit ^inbern oerfehren foden. „®aS größte ©efeb ber SJtethobe für S'inber,jagt er in einem Briefe an ^ant (©d>r. II, 447), Beftel)t barin, fich ju ihrer @d)Wächeherunterjulaffen; ihr ©iener ju werben, wenn man il)r Slieifter fein wid; ihnen jufolgen, wenn man fie regieren wid; ihre ©pradje unb ©eele ju erfennen, wenn wirfie Bewegen woden, bie unfrige nad)jual)men. ©iefer praftifdje ©runbfah ift aberWeber möglich ä u »erftehen, noch i n ber ®h at ä u erfüllen, „wenn man nicht, wie man