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8 (1887) Schule und Haus - Sophisten
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914
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914 @(hnlgeöänbe.

gib Sdjuthäufer mit nur einem ober ein paar Scpülfälen wirb man üorerft wotnoch immer gewöhnliche Dfen^eijung jur Ülnwenbung bringen müffen. Diefelbe £)at benVorteil, baß man jebeS einzelne Stromer, unabhängig oon einem anbern, jeberjeit injebem beliebigen ®rabe feigen fann nnb baß etwaige ©djabljaftigfeit eines DfenS anbereSRäume nicht berührt. Dagegen werben bie Siromer langsam unb ungleichmäßig erwärmt(ungleichmäßig fowot mit fRücfßcht auf ben fRaunt, als mit 5Rüc£fid)t auf bie Seitbauerber ©rwärmung); bie Siromer werben burch baS Brennmaterial, bei ber Befeitigung ber9lfche, bei bem ipupen ber Öfen unb fRol)re oerunreinigt; eS gehen burd) bie Öfen inber Segel in jebem Schuljimmer einige Sippläpe oerloren, bie Sipe in ber 9läf)e beSDfenS ftnb ju heiß, fie braunen oerljättniSmäßig mehr Brennmaterial als anbere ßeij=anlagen, unb fte taffen, wenigftenS bei ber gewöhnlichen ©inric^tung, leine Sufühtungfrifcher, erwärmter Suft ju.

©ferne Öfen gewöhnlicher SIrt haben ben Borteil, baß fie baS Stromer oerl)ältni§=mäßig rafch anljeijen, bagegen halten fie aber nur fo lange warm, als ein geuer inbenfelben brennt, unb eS leiben bei ihnen bie Schüler am meifien unter ber unangenehmen,ungefunben, jtedhenben, praf)lenben SBärme. Die Suft, welche bie heißen, oft glühenbenDfenwänbe junäd^fl berührt, erljifct fid) rafch unb hat bann nicht mehr ben ju ihrerSättigung erforberlid^en @rab oon geudjtigleit, fie entzieht beShalb bie notwenige geuchtig*leitSmenge ihrer Umgebung, unb eS lommt baher baS unangenehme ®efüf)t non Drocfen=heit ber warmen Siromerluft; man !ann biefem Übelftanb nur junt ©eit abhelfen ba=burch, baß man ein flaches, mit reinem ©Baffer gefülltes ®efäß auf ben Dfen ßeHt.©iferne Öfen haben aber noch ben weiteren iRadpeit, baß, fobalb bie Dfenwänbe ftar!erhifct werben, bie biefetben berüljrenben ober auf Borfprüngen beS DfenS gelagertenStaubteilchen bon oegetabilifdjem ober animalifchem Urfprung oerbrennen, woburch unan=genehmer ©eruch entfteht unb ungefunbe Dünfte entwicfelt werben, ©üblich taffen nichtnur bie häufig genug oorhanbenen Unbichtheiten beS DfenS bie im ffeuerraum f«h bitben=ben £ohlenophb= unb ^ohlenfäuregafe burch, fonbern e§ finb bie glühenben Dfenwänbefetbft nicht unburd)bringlich für biefe ber ©efunbljeit hö<hP nachteiligen ®afe. Durch 3luf=pellung Oon Dfenfchirmen ober Dfenmänteln hebt man üon all biefen SRängeln nur einen,man fdjügt bie gunäd)p fpsenben Schüler oor ber pedjenben, prahlenben Sßärme, oorauS=gefelgt, baß pe richtig bef<haffen finb. Stellt man nämlich biefe Umhüllungen aus Blechher, fo barf man pe nicht atpu nahe an ben Dfen anrüden, fonp werben fie fo heiß,baß fie fetber wiber ju Pari SSärme ausprahlen (außer man wollte fie auS hoppelten,in einiger ©ntfernung Oon einanber ßeljenben SBanbungen herpeüen); beffer pnb in biefer^inpdjt auS Drahtgeflecht h er gepeHte unb mit ®ppS beworfene, unten mit Öffnungenoerfehene Dfenmäntel. Swifdpn Dfen unb SRantel peigt bie erwärmte Suft rafch in bie§öt)e, unb man befommt fomit burch biefe Einrichtung eine rafchere, gleichmäßigere ©r=Wärmung beS StromerS, bod) barf man nicht oergeffen, baß man eben nur bie halb genugoerborbene Suft beS SchutjimmerS in Bewegung fefct. Bertleibet man bie SBänbe eineseifernen DfenS im geuerraum unb in ber Sfähe beSfelben in genügenber SDicfe mit ge=brannten Steinen ober feuerfepem ©h on , fo hiubert man eine attju parle ©rlp^ung berDfenwänbe unb Oerminbert alfo auch bie barauS h^'ocrgeEicnben, eben berührten ÜbeUpänbe-, noch pcherer begegnet man benfelben burch Bermenbung thönerner Öfen. Sieftehen aHerbingS hiuftihtlich rafdjer ©Inheigung hinter bem ©ifen jurücf, aber pe halten biegrößere SBärme länger an als ©ifen unb geben beSfjalb auch nach bem ©rlöfdhen beSgeuerS noch längere Seit BSärme an bie umgebenbe Siromerluft ab, befonberS wenn manDfen oerwenbet, bei benen nach bem ©rtöfchen beS jfeuerS, fobalb nur noch glütjenbe$ohte Oorhanben ift, baS Dfenthürdjen luftbidjt oerfdhloffen werben lann. 2BaS bie eifernenÖfen in -Rachteil bringt gegen bie thönernen, ip bie geringe BSärmebewahrung beS ©ifenS;baS geuer brennt in benfelben rafdj ab unb eS wirb alfo ber Dfen halb $u heiß unbhalb ju lalt, weil man eS bei ben Öfen gewöhnlicher Slnlage nicht in ber §anb hat, bieSußrömung ber Suft jum Slop ober ben 9lbjug ber noch h e ’ß en BerbrennungSgafe bem