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8 (1887) Schule und Haus - Sophisten
Entstehung
Seite
908
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908 ScßuIgcMu&c.

Öffnungen im Sööben bei jeher ©rfcgütterung belfelben Staub fjeraufnnr&elt. Um biefebeiben eben genannten Söebingungen gu erfüllen, barf inan nicht folcfjel föotz jum guß=hoben oerwenben, welche! fich nach bem Verlegen nod) tnunm jiefjt, man barf alfo nuraulgetrocfnete! unb aßiofe! oerwenben, unb £>at (vorüber früher {dfon bie nötigenStnbeutungen gegeben worben finb) gleichzeitig bafür ju forgen, baff biefe! §o!j nichtetwa oon unten ober oon ber Seite fjet nachträglich feucht werben fönne. SBenn manaber auch trücfenel §oIj oerwenbet unb balfelbe trocfen erhält, fo macht el bocf) beijebem SBedjfel in ber SEemperatur unb im geudßigfeitlgehalt ber Sltmofpljäre Heine 3öe=wegungen unb e! ift notwenbig, biefe mögtidjft wenig fidjtbar ju machen. Um aber biel5 U bewerfftelligen, barf man nicht breite Söretter zur Iperftellung bei gußboben! oerwenben,ober gar, wie biel noch häufig genug gefchieht, zunächft zwei Söretter jufammenleimenunb mit ben fo hergeßeHten Vs— 2 /3 m breiten SEafeln ben gußboben l;erfteHen; SEafelnoon folcher Söreite fdjwinben um V 2 — 3 U Zentimeter jufammen unb fie werfen fidh leidjt,geben alfo zugleich einen unebenen gußboben. 9J?an muß möglidhß fdjmale Söretter zurfperfteßung bei gußboben! oerwenben, um fchmale Schwinbfugen zu erhalten (bie Sängeber Söretter fann beliebig groß genommen werben, ba in ber 9ticf|tuug ber Sänglfafernbal §ols nur unmerflid) fdjwinbet), unb man oerwenbet belijalb am beften fogenanntefßiemen Oün 10—15 Zentimeter Söreite. ©leizeitig läßt fidh bafür forgen, baß fidh bieSörettchen nicht trumm jieljen fönnen, jinbem man bal eine burch bal anbere in feinerSage erhalten läßt: man bewerffteHigt bie! baburd), baß man bie einzelnen Sörettchen,wie bie Sedjnifer fagen, auf Shit unb geber miteinanber oerbinbet. Sebent Sörettchenwirb auf feinen Stoßfugen, in ber Siegel etwa! unter ber SJiitte berfelben, eine Siutüon 10—15 ÜDliHimeter SEiefe unb 10 ÜDiillimeter Söreite eingeftoßen, unb el weroen beimSegen bie Stuten zweier nebeneinanber liegenber Sörettchen aulgefüllt burch einen hart»holjenen Stab (geber genannt), beffen Sänglfafern (entrecht ober bod) wenigften! fdEjrägjur Sängenridfßung ber gußbobenbrettdhen laufen muffen, niemall aber parallel mit ben»feiten fein füllen (im lederen galt werben bie gebern bei ben Söewegungen bei gußboben»holgel leicht abgebrüdt unb finb bann nuglol). ©I ift einleudßenb, baß man burch biefeeben befcfjriebene ©inridßung ben weiteren Söorteil erreicht, baß bie jwifchen ben einzelnengußbobenbrettdhen fich hilbenben Stoßfugen fchmat finb unb gleichzeitig in ber ÜHitte ihrer§öhe abgefdßoffen, fo baß ein ®urd)faHen fleinerer ©egenftänbe burch ©palten beigußboben! unmöglich ift. ®ie gußboben in einem Schulhaufe werben oon ben Schülernnidjt gefront, unb el füllte belhalb zur JperßeKung ber Sööben lein weidhel fjotz oer=wenbet werben, weil balfetbe, el mag noch fo gut fein, hoch oerhältnilmäßig rafch au!»getreten wirb unb alfo unebene Sööben giebt; bie Söerwenbung harten §olze! würbejebenfaül beffer fein. ©I ift nicht gerabe notwenbig, baß man ©idjenholz oerwenbe, balbilligere 3öud)enholz iß ebenfo gut oerwenbbar, wenn el nur oon unten trocfen ge»halten wirb.

©in gußboben iß fdjwer zu reinigen, wenn man bal §olz ohne befonbere Sdjug»mittel oerwenbet: bie auf benfelben fommenben Unreinigfeiten fegen fich tu bie offenenIpolzporen unb finb oon bort burch bie gewöhnlichen Sieinigunglmittel niemall üoüftänbigentfernbar. Ser nach bem Slufwafhen folcher Sööben fich ßetl fühlbar madfenbe üble©eruch fommt Oon ben 3erfegung!probuften ber in ben §olzporen zuritcfgebliebenen orga»nifchen Subßangen, bie ©äljrung unb gäulnil biefer Stoffe wirb befdßeunigt burch balbariiber gelommene SBaffer, unb man hat alfo nach bem Slufwafdjen einel folgen Söobenlnicht bloß einen unangenehmen @erud), fonbern auch gefunbljeitlfchäbliche Söfialmen imßimmer. SBitl man bie eben genannten llbelftänbe oermeiben, fo muß man bie ‘jöorenbei §olzel gefdßoffen halten, muß fie alfo zunächft mit einem ber gäulnil nicht unter»morfenen Stoff aulfüllen. 3u biefem ©nbe werben bie Söobenbretter entweber mit Seinölober mit SBaffergla! getränft unb barauf mit Seinölfirniß ober Ölfarbe angeßridjen. ®alSränlen mit Seinöl ift nach ben bil fegt oorliegenben ©rfagrungen beffer all bal Sräntenmit Sßaffergtal; el muß aber bal §otj »oKßänbig trocfen fein (bamit bie fjolzporen